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Tischtennis

13.02.2020

VSC Donauwörth entscheidet enge Partie für sich

Christine Kampfinger präsentierte sich gegen Herbertshofen III in starker Form und gewann ihre beiden Einzel sowie das Doppel mit Petra Olthues.
Bild: Izsó

Donauwörther Frauen schlagen Herbertshofen III 8:4. Was am Ende den Ausschlag für den Sieg gibt

Wie schon in der Vorrunde gewannen die Tischtennis-Spielerinnen des VSC Donauwörth in der Bezirksoberliga mit 8:4 gegen Herbertshofen III. Allerdings verliefen alle Partien sehr ausgeglichen, doch in den entscheidenden Spielmomenten waren die Donauwörtherinnen meist den Tick cleverer und nervenstärker.

Eine sehr gute Leistung zeigten an diesem Abend Petra Olthues und Christine Kampfinger, die sowohl ihr Doppel in vier Sätzen gewannen, als auch jeweils ihre beiden Einzel für sich entschieden.

Nicht gerade wunschgemäß lief das Doppel von Annette Langner und Andrea Gritzner, das sie mit 1:3 verloren. Und für Annette Langner ging es so weiter, sie unterlag in fünf Sätzen gegen Martina Trieb, die meist die bessere Antwort auf Langners Bälle hatte. Gleichzeitig setzte sich Olthues gegen Jasmin Kandler knapp durch, weil sie in den Satzverlängerungen des zweiten und vierten Satzes die mutigere und auch glücklichere Spielerin war. Dann holte Kampfinger einen nicht unbedingt zu erwartenden Fünfsatzsieg gegen Eva Elstner, die eigentlich klar favorisiert war. Kampfinger brachte diese aber mit ihren sicheren weichen Bällen immer wieder aus der Fassung und der fünfte Satz war dann eine klare Angelegenheit für sie.

VSC Donauwörth entscheidet enge Partie für sich

Auch Gritzner überzeugte mit variablen und gut platzierten Bällen bei ihrem Viersatzerfolg gegen Bracke. Dann machte es Langner nach einer 2:0-Satzführung gegen Kandler noch einmal spannend, gewann aber den Entscheidungssatz souverän.

Ein verrücktes Spiel lieferten sich Olthues und Trieb. Die ersten drei Sätze waren total ausgeglichen, doch die Herbertshoferin spielte einen Tick besser, so führte sie mit 2:1 und nachdem sie im vierten Satz auf 8:2 davonzog, schien das Spiel gelaufen. Doch Petra Olthues holte Punkt für Punkt auf, wurde immer sicherer und holte sich diesen und dann auch den fünften Satz zur zwischenzeitlichen 6:2-Führung. Gritzner führte gegen Elstner nach drei sehr knappen Sätzen mit 2:1, hatte danach aber keine Chance mehr. Den nächsten Punkt holte Kampfinger. Dagegen fand Langner überhaupt nicht zu ihrem Spiel und musste den vierten Gegenpunkt zulassen, doch Gritzner gewann letztendlich sicher in drei Sätzen.

Dieser Sieg war hart erkämpft, was das minimale Punkteplus von nur 16 Bällen zugunsten der VSC-Damen widerspiegelt – für das Donauwörther Team aber umso schöner. (ttd)

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