Fußball

17.12.2011

VfB auf Trainersuche

Sicher nicht als Spielertrainer, aber vielleicht als Spieler wird Tobias Niederleitner dem VfB Oberndorf in der Rückrunde zur Verfügung stehen.
Bild: Foto: Izso

Tobias Niederleitner nicht mehr im Amt. Zukunft als Spieler ist möglich

Nach einer unter den Erwartungen verlaufenen Herbstrunde hat Fußball-Kreisligist VfB Oberndorf Konsequenzen gezogen. Der bisherige Spielertrainer Tobias Niederleitner wird die Mannschaft im Frühjahr nicht mehr als Übungsleiter betreuen.

Dies ist das Resultat einer gemeinsamen Analyse der Verantwortlichen mit dem Trainer. Nach 16 Spieltagen belegt der VfB nur den 10. Tabellenplatz. Mit 19 Zählern trennen die Oberndorfer gerade mal vier Punkte vom Relegationsplatz. Allerdings gibt es anscheinend kein Zerwürfnis, denn Niederleitner kann sich durchaus vorstellen, im Frühjahr als Spieler weiterzumachen. Dies wolle er sich in den nächsten Wochen überlegen, meinte er gestern im Gespräch mit unserer Zeitung.

Niederleitner hatte den VfB Oberndorf im Sommer 2010 als Spielertrainer übernommen, nachdem er zuvor für Bayernligist TSV Rain aktiv am Ball gewesen war. Am Ende seiner ersten Saison stieg der VfB unglücklich nach zwei Relegationsspielen aus der Bezirksliga ab. Gemeinsam ging man die Aufgabe in der Kreisliga an, was sich sportlich aber nicht zufriedenstellend niederschlug. Spartenleiter Gerry Rößle wollte gestern auf Anfrage vorerst noch keine Stellungnahme zu der Personalie abgeben. Laut Informationen unserer Zeitung soll aber Tom Renner, der Trainer der zweiten Mannschaft, zumindest vorübergehend die Verantwortung übernehmen, bis ein Nachfolger gefunden ist. Derweil hat Andreas Stuber den VfB verlassen und wird im Frühjahr für seinen Heimatverein FC Marxheim/Gansheim (B-Klasse Nord) auflaufen. Dies hatte sich in den vergangenen Wochen bereits angedeutet, so Niederleitner.

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Bruder Josef ist Spielertrainer

Ein entscheidender Grund für die Rückkehr nach Marxheim ist die Tatsache, dass Bruder Josef Stuber dort seit dem Sommer als Spielertrainer engagiert ist. „Für mich ist es super, so einen Spieler zu bekommen, der vor Kurzem noch eine wichtige Säule in der Bezirksliga war“, freute sich Josef Stuber über die Personalie. Auch für ihn persönlich sei es schön, noch einmal mit seinem Bruder zusammenspielen zu können. Im Verein würden sich alle Verantwortlichen über diesen „mutigen und respektablen Entschluss von Andreas“ freuen. Damit erhöhen sich für den FCM/G auch die Chancen, im Aufstiegsrennen Richtung A-Klasse bis zum Schluss ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu können.

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