Fußball-Bayernliga

14.08.2018

Vorsicht vor Kotterner Kontern

1:1 trennten sich im jüngsten Aufeinandertreffen der TSV Rain (mit Stefan Müller, vorne in Rot) und der TSV Kottern. Im Kemptener Stadtteil taten sich die Tillystädter häufig schwer.
Bild: Szilvia Izsó

Der TSV Rain fährt am Feiertag zum TSV Kottern. Co-Trainer Daniel Schneider verrät, worauf es im Spiel ankommen wird.

Rain Zum verzogenen Spiel des 14. Spieltages, der regulär am 29. September stattgefunden hätte, wegen des UEFA-Regions-Cup aber verlegt werden musste, reist der TSV Rain am Mittwoch (Mariä Himmelfahrt) in den Kemptener Stadtteil Sankt Mang zum TSV Kottern. Dort wartet ab 16 Uhr eine mehr als unangenehme Aufgabe auf die Schützlinge des Trainertrios Karl Schreitmüller, Daniel Schneider und Johannes Müller.

Vor der Saison musste der TSV Kottern richtige Nackenschläge wegsteckten. Führungsspieler wie Marc Penz oder die beiden Toptorjäger Andreas Hindelang (FC Bizau/Vorarlberg) und Robin Voland (FC Ismaning) verließen den Verein. Daraufhin sah Trainer Frank Wiblishauser keine Basis mehr und kündigte seinen Vertrag. Doch jammern ist nicht die Sache des TSV Kottern. Mit dem erfahrenen Esad Kahric, der zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise keinen Verein hatte, wurde schnell eine Lösung gefunden. Und Kahric machte seine Sache als Übungsleiter bisher richtig gut. Von den allermeisten Experten wurde Kottern schnell als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt. Wie ein Blick auf die Tabelle aber beweist, können sich auch Fachleute irren. Mit nunmehr elf Punkte nimmt Kottern aktuell den fünften Rang ein. Richtig aufgeblüht ist bisher Sezer Yasir, der vier von bisher neun Tore erzielt hat.

Der TSV Rain tat sich im Kemptener Stadtteil schon immer sehr schwer. Kottern gilt als kampfstarke und unorthodoxe Mannschaft. So ist Co-Trainer Daniel Schneider auch völlig klar, was auf sein Team zukommen wird. „Kottern wird sehr tief stehen und versuchen über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen, dass war schon immer das Konzept von Esad Kahric“, so Schneider. Für ihn wird es entscheidend sein, dass sein Team gegen diese Spielweise ein Konzept findet.

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Spiel des TSV Rain gegen Hankofen war „nicht so schlecht“

Im Gespräch ging Schneider auch noch auf das samstägliche Spiel gegen die SpVgg Hankofen-Hailing ein: „Ganz so schlecht wie einige Zuschauer es sehen wollten, sah ich die Leistung unserer Mannschaft nicht.“ Bei einigen im Ansatz recht guten Torchancen hatten laut Schneider lediglich ein paar Zentimeter gefehlt. Positiv war auch das die Defensive im Prinzip keine Torchance für Hankofen zuließ. Dass dann die Niederbayern aus praktisch keiner richtigen Torchance zwei Tore erzielt hatten, kommt eben im Fußball immer wieder einmal vor. Zudem spielte das Team aus dem Gäuboden sehr diszipliniert und stand gut in der Ordnung. Hoffnung macht beim TSV Rain, dass mit Michael Knötzinger, Blerand Kurtishaj und Stefan Müller sehr gutes Personal nachgelegt werden konnte. Nimmt man zu diesen drei Spielern noch den wieder aus dem Urlaub zurückgekehrten Andreas Götz dazu, so haben die drei Rainer Trainer bei der Benennung der Startformation durchaus die Qual der Wahl.

Stand Montagmittag fällt neben den bereits bekannten Spieler kein weiterer Akteur verletzungsbedingt aus. Das heißt, in der Startformation könnten sich Änderungen ergeben.

Vier Tage nach dem Spiel in Kottern geht der TSV Rain am kommenden Sonntag bereits wieder auf Reisen. Dann gastiert der TSV Rain beim Spitzenreiter TSV Schwabmünchen.

Fanbus Für Fans besteht wieder Mitfahrgelegenheit zum Auswärtsspiel des TSV Rain gegen Kottern. Abfahrt ist um 11.30 Uhr am Georg-Weber-Stadion.

Aufgebot TSV Rain: Maschke und Hartmann (Tor); Bobinger, Schröder, Triebel, Cosic, S. Müller, Bär, Krabler, Zupur, Rothgang, Götz, Bauer, Kurtishaj, Brandt, Belousow, Knötzinger, Miehlich und Posselt.

Schiedsrichter: Philipp Eckerlein (TuSpo Roßtal)

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