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Triathlon

07.06.2018

WM-Qualifikation ja, Teilnahme nein

Die erfolgreiche Damenstaffel: (von links) Anna Berger, Gerdi Ferber, Theresa Wild und Carola Wild.
Bild: Spithoven

Theresa Wild gewinnt in St. Pölten in ihrer Altersklasse und sichert sich ein Ticket für die Weltmeisterschaft in Südafrika. Daran wird sie aber nicht teilnehmen.

Neben 3000 Damen und Herren sind bei Österreichs größtem Triathlon in St. Pölten über die Halbdistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren, 21,1 Kilometer Laufen) auch Athleten von der LG Warching am Start: Theresa Wild, Carola Wild, Stephan Sperger, Lukas Berger, Felix Ferber, Fabian Ferber und die Staffel um Anna Berger, Sarah Fischer und Gerdi Ferber.

Beim neuen Startmodus Rolling Wave begab sich jeder Teilnehmer anhand seiner geschätzten Schwimmzeit in der jeweiligen Startgruppe ins Wasser. St. Pöltens Alleinstellungsmerkmal ist, dass hintereinander in zwei Seen geschwommen wird, unterbrochen von einem 300 Meter langen Landgang. Als erste Warchinger kam Lukas Berger mit einer schnellen Zeit von 31:19 Minuten aus dem Wasser, gefolgt von Theresa Wild (33:28). Anschließend geht es Schlag auf Schlag und Felix Ferber, Carola Wild, Stephan Sperger und Fabian Ferber wechselten auf das Rad.

880 Höhenmeter

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Die 90 Kilometer lange Radstrecke mit 880 Höhenmetern führte über einen extra für das Rennen gesperrten Autobahnabschnitt von 20 Kilometern, danach ging es entlang der Donau durch die Wachau und wieder zurück zum zweiten Wechsel. Mit 33,8 Stundenkilometern fuhr Lukas Berger nach 2:39:31 Stunden ein, gefolgt von Theresa Wild (2:44:26). Den abschließenden Halbmarathon, ihre Lieblingsdisziplin, lief Theresa Wild in 1:28:33 Stunden und belegte so mit der Gesamtzeit von 4:52:31 Stunden den ersten Platz in ihrer Altersklasse. Durch diese Topplatzierung hat sie sich einen Startplatz für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Südafrika gesichert, doch aufgrund der Kosten, der Entfernung und der bereits bestehenden Wettkampfplanung nimmt sie diesen nicht an.

Lukas Berger rannte souverän in hervorragenden 4:56:12 Stunden bei seiner ersten Mitteldistanz über die Ziellinie. Die routinierte Carola Wild freute sich über den starken dritten Rang in ihrer Altersklasse 45 bis 49 in 5:22:12 Stunden. Die Triathlon-Rookies Stephan Sperger (5:34:31), Fabian Ferber (5:38:39) und Felix Ferber (6:00:05) teilen sich ihr Rennen klug ein und finishten stolz und glücklich ihren ersten Ironman 70.3. Die Damenstaffel um Startschwimmerin Anna Berger (39:26 Minuten), Radfahrerin Sarah Fischer (3:06:59 Stunden) und Läuferin Gerdi Ferber (1:47:42 Stunden) errang einen starken dritten Platz (5:38:55).

Für Carola Wild war dies eine Vorbereitung für den Ironman Austria in Klagenfurt am 1. Juli, für Theresa Wild und Lukas Berger folgt nun die deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz in Ingolstadt am 10 Juni.

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