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Schießen

30.06.2017

Weltklasse im 3D-Bogenschießen

Zielgenauigkeit bewies Franz Rößner bei der WM in Italien.
Bild: Rößner

Franz Rößner vom Bogenclub Monheim schafft es bei der WM unter die besten Zehn seiner Altersklasse.

Monheim Dort, wo andere Urlaub machen, trafen sich in Castellina, 70 Kilometer südlich von Florenz, über 1700 Bogenschützen, um die sogenannte World Bowhunter Campionship im 3D-Bogenschießen auszutragen und dort um Medaillen zu kämpfen.

Die italienischen Gastgeber hatten für die Bogenschützen aus aller Welt acht Wettkampfparcours für die unterschiedlichen Teildisziplinen vorbereitet. Jeder Bogenschütze musste an jedem der vier Wettkampftage einen dieser acht Parcours durchlaufen. Diese waren jeweils mit 28 plastischen Tierattrappen auf unbekannte Schussentfernungen zwischen 18 und 55 Meter ausgestattet. Für Franz Rößner, der in der Klasse VMLB (Langbogen Herren über 55 Jahre) mit insgesamt 78 Teilnehmern an den Start ging, verlief der erste Wettkampftag der Zweipfeilrunde im Rahmen seiner gesteckten Erwartungen. Die erzielten 206 Punkte bedeuteten nach dem ersten Tag Platz 26. Mit der fünftbesten Tageswertung am zweiten Wettkampftag bei der Hunterrunde machte er einen Sprung auf Platz zehn in der Gesamtwertung. Obwohl es für Rößner am dritten Wettkampftag nicht so gut lief, wirkte sich das nicht negativ aus. Schließlich hatten auch die anderen Schützen mit der Hitze von fast 40 Grad und dem sehr hügeligen Gelände ihre Schwierigkeiten. Mit Platz zwölf nach drei Wettkampftagen lag er noch im Rennen um die Plätze der besten Zehn.

Am letzten Wettkampftag waren nur der Weltmeister Alfred Mühlbauer aus Österreich und der Vizeweltmeister Uwe Kruse besser als Rößner. Somit erreichte der Schütze des Monheimer Bogenclubs am Ende der Meisterschaft mit 1382 Gesamtpunkten einen beachtlichen achten Platz. Hiermit war Rößner der zweitbeste Bogenschütze im Deutschem Team bei den Wettkämpfen. (dz)

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