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Fußball-Kreisliga

31.08.2019

Wenn der Platz zum zwölften Mann wird

Der große Platz im heimischen Stauferpark spielt dem spielerisch starken SV Wörnitzstein-Berg in die Karten.
Bild: Stephanie Anton

Wörnitzstein profitiert gegen Höchstädt nicht nur vom Heimvorteil. Doch es drohen Spieler auszufallen. Diese Sorgen hat auch Riedlingen vor der Partie gegen Kicklingen

Wörnitzstein führt nach vier Siegen die Tabelle der Kreisliga Nord mit weißer Weste an. Zuhause geht es am Samstag für den SVW gegen Höchstädt. Der hervorragende Rasen und der große Platz spielen dem technisch versierten Tabellenführer dabei in die Karten.

Wörnitzstein-Berg – SSV Höchstädt „Der Start war bisher perfekt für uns“, sagt Michael Schmidbaur, sportlicher Leiter beim SV Wörnitzstein-Berg angesichts der Tabellenführung mit weißer Weste. Dabei sei auch das Glück hin und wieder auf der richtigen Seite gewesen, so konnte der SVW auch die engen Spiele für sich entscheiden.

Am heutigen Samstagnachmittag versucht die Taglieber-Elf auch im fünften Saisonspiel als Sieger vom Platz zu gehen. Gegner ist der SSV Höchstädt. „In Heimspielen hilft uns unser hervorragender, großer Platz. Hier können wir unsere spielerische Klasse ausspielen“, so Schmidbaur. Folglich erwartet der SVW einen defensiv eingestellten Gegner. „Wir denken schon, dass Höchstädt es versuchen wird, tief zu stehen und uns durch viele Zweikämpfe das Spiel zu erschweren. Da müssen wir Lösungen finden.“ Mit Marcel Zengerle, Pascal Dietrich sowie Uli Grüner drohen allerdings gleich drei Spieler verletzungsbedingt auszufallen.

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Riedlingen – SV Kicklingen Trotz der 1:3-Niederlage in Maihingen vergangene Woche, als Riedlingen 80 Minuten in Unterzahl spielen musste, schaut Trainer Stefan Ferber nach vorne: „Klar, es gab viele Gegentore die letzten Spiele, doch der Einsatz und die Moral in der Mannschaft stimmen definitiv.“ Diese Stärke soll auch am Sonntag auf den Platz gebracht werden, wenn Aufsteiger Kicklingen zu Gast ist. „Gegen Kicklingen wird wieder viel Defensivarbeit auf uns zukommen. Da spielt es uns nicht in die Karten, dass mit Antonio Di Mieri einer unserer Defensivstützen gesperrt ist und sämtliche Torhüter verletzt oder im Urlaub sind“, so Ferber.

Allerdings seien drei Urlauber wieder an Bord und auch die Genesung von Jakob Michl lässt auf einen Einsatz am Sonntag hoffen. „Um die Defensive jedoch stabil zu halten, ist es umso wichtiger, dass jeder Spieler noch mehr Verantwortung für die Abwehrarbeit übernimmt. Mal sehen, was am Ende dann für uns rausspringt.“

Altisheim-Leitheim – TSV Hainsfarth Drei Siege in Folge gab es zuletzt für Altisheim, die Stimmung ist folglich positiv: „Unsere Defensive um unseren Kapitän Robert Molenaar steht sehr kompakt, lässt wenig zu. Vorne ist natürlich Co-Trainer Sven Rotzer eine Klasse für sich. Allerdings waren es auch knappe Siege, in denen wir uns das Glück jeweils durch Einsatzbereitschaft und Teamgeist erarbeitet haben“, sagt Michael Mederle, sportlicher Leiter in Altisheim.

Am Sonntag geht es gegen Hainsfarth, das Team mit den aktuell meisten Gegentoren der Liga. „Das erste Spiel gegen Reimlingen hat Hainsfarth relativ deutlich gewonnen. Wörnitzstein brauchte vergangenen Sonntag vier Tore, um einen knappen Sieg mitzunehmen. Wir werden also sicher nicht den Fehler machen und den Gegner unterschätzen, auch wenn die aktuellen Ergebnisse gegen Hainsfarth sprechen“, so Mederle. Dennoch sehe er in der aktuellen Verfassung gute Chancen, das Heimspiel zu gewinnen.

Holzheim/Dillingen – SV Donaumünster-Erlingshofen Nach zwei Niederlagen holte der SVDE vergangenen Sonntag einen wichtigen Sieg gegen Schretzheim. „Die Erleichterung nach dem Spiel war sehr groß. Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und haben keine Torchancen zugelassen“, sagt Trainer André Fuchs. Am Sonntag geht es für sein Team auswärts zum Aufsteiger Holzheim. Dort soll der Positivtrend weitergehen. „Meine Jungs setzen meine Ideen immer besser um, aber der Prozess wird natürlich noch einige Zeit andauern. Wichtig ist, dass wir versuchen uns weiterhin von Spiel zu Spiel zu steigern“, sagt Fuchs.

Gegner Holzheim steht aktuell mit drei Punkten auf dem Relegationsplatz. „Wir wollen natürlich gewinnen, aber wir wissen, dass es ein schweres Spiel wird und wir wieder sehr viel Geduld haben müssen“, so Fuchs, der aufgrund der Urlaubszeit und wegen Verletzungen weiterhin mit einem kleinen Kader auskommen muss.

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