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Fußball

07.06.2016

Wer trägt in der neuen Saison das Rainer Trikot?

Der TSV Rain ist der höchstklassige Fußballverein in der Region. In der neuen Saison tragen einige neue Spieler das Trikot.

Die ersten Neuzugänge des TSV für die kommenden Spielzeit in der Bayernliga stehen fest. Auch ein namhafter Spieler aus der Region gilt als heißer Kandidat. 

Rein rechnerisch hat der Abstieg des TSV Rain aus der Regionalliga Bayern erst mit dem Saisonende festgestanden. Nachdem die Mannschaft aber die entscheidenden Begegnungen gegen direkte Konkurrenten nicht gewinnen konnte, zeichnete sich der Gang nach unten bereits Wochen vor dem letzten Spieltag ab. Dementsprechend konnten – oder eher mussten – die Verantwortlichen die Planungen für die neue Spielzeit schon frühzeitig in Richtung Bayernliga lenken.

Auf der Saisonabschlussfeier wurden bereits Kapitän Sebastian Mitterhuber, Marco Witasek (beide Ziel unbekannt), Peter Herger (womöglich SC Oberweikertshofen) sowie Benedikt Krug (zum FV Illertissen) verabschiedet. Schon länger war klar, dass Michael Lutz (TSV Nördlingen) und Giovanni Goia (offenbar VfR Garching), die seit dem Frühjahr nicht mehr dem Kader angehörten, keine Zukunft in Rain haben.

Wie Sportlicher Leiter Günther Reichherzer nun der DZ erklärt, verlassen auch Niko Schröttle und Dennis Liebsch den Verein. „Niko studiert in Erlangen und hat ein Angebot vom dortigen ATSV bekommen“, so Reichherzer. Liebsch will sich wohl dem FC Pipinsried anschließen. Ungewiss ist die Zukunft von Marco Cosic. „Wir würden ihn gerne halten, aber das ist nicht so einfach. Aktuell ist er wieder in Montenegro.“ Verlassen wird den Verein auch Stürmer Christian Doll, der wohl zum TSV Dachau wechselt.

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Den Abgängen stehen bereits einige neue Spieler gegenüber. Für das Tor kommt Kevin Maschke, der bereits zwischen 2010 und 2015 in Rain aktiv war und zuletzt in Pipinsried im Kasten stand. In die Kategorie Talente fallen Florent Balaj (19, A-Junioren TSV Nördlingen) und Simon Landes (21, SV Echsheim). „Unser Ziel ist es, solche jungen Spieler mit Potenzial in die Erste Mannschaft zu bringen. Wenn es nicht gleich klappt, dann sukzessive. Wir werden in der Vorbereitung sehen, wie weit sie schon sind“, sagt Reichherzer. In der vergangenen Saison habe dieses Modell beispielsweise mit Fatlum Talla sehr gut funktioniert. Der 19-jährige Offensivmann absolvierte 21 Partien in der Bezirksligatruppe und lief zudem acht Mal in der Rückrunde in der Regionalliga auf.

Trotz seiner erst 21 Jahre kann Marcel Posselt schon auf 34 Regionalligaspiele zurückblicken, der Mittelfeldspieler kommt vom FC Ingolstadt II an den Lech. Ebenfalls einen Kontrakt unterschrieben hat Andreas Götz, 26, der nach drei Spielzeiten beim FC Pipinsried nach Rain zurückkehrt. Nach einer Saison beim TSV Meitingen trägt auch Simon Schröttle künftig wieder das Rainer Trikot. „Eine ganz wichtige Personalie für uns. Wir freuen uns, dass Simon zu seinem Heimatverein zurückkehrt“, sagt Reichherzer über die Verpflichtung des 23-Jährigen.

Derzeit ist man noch auf der Suche nach Verstärkungen für den Angriff. Dabei besteht nach Informationen unserer Zeitung Interesse an Serge Yohoua (27, Pipinsried) und Daniel Hensolt (24, Nördlingen). Reichherzer bestätigt den Kontakt mit beiden, unterschrieben sei aber noch nichts. Doch noch ein weiterer Name kursiert derzeit nachhaltig um das Georg-Weber-Stadion: Stefan Müller. Dem Vernehmen nach sind die Gespräche mit ihm bereits weit fortgeschritten. Der 26-jährige Schäfstaller – sein jüngerer Bruder Johannes ist in Rain am Ball – kickt seit 2008 in Ingolstadt, die meiste Zeit davon im Regionalligateam. Reichherzer lässt sich zum Thema Müller lediglich folgende Aussage entlocken: „Meines Wissens nach befindet er sich gerade im Urlaub.“

Die fußballfreie Zeit ist für die Akteure des TSV bald wieder vorbei, am Samtstag startet die Vorbereitung auf die neue Bayernliga-Saison. Diese beginnt dann Mitte Juli. „Wir haben eine Mannschaft mit Typen zusammengestellt, von denen wir wissen, wie sie ticken. Uns ist Homogenität wichtig, das Team soll im Vordergrund stehen und nicht der Einzelne“, sagt Günther Reichherzer. In der kommenden Spielzeit peile man eine Platzierung um Platz fünf oder sechs an. „Und wir wollen wieder attraktiven Fußball spielen.“

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