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Fußball-Bezirksliga

18.05.2018

Wörnitzstein hat die Relegation in eigener Hand

Wenig zu lachen hatte Wörnitzsteins Trainer Bernd Taglieber in den vergangenen Monaten. Nun will das Team zumindest die Relegation erreichen.
Bild: Izsó

Der SV Wörnitzstein-Berg benötigt gegen Hollenbach einen Sieg. Rain 2 spielt die letzte Partie unter Trainer Alex Käs.

Donauwörth Der SV Donaumünster-Erlingshofen hat es geschafft, der SV Wörnitzstein-Berg setzt alles daran, es ebenfalls zu schaffen: den Klassenerhalt. Während Donaumünster entspannt zum Saisonfinale nach Bubesheim reisen kann, muss der SVW seinen knappen Vorsprung auf Offingen wahren, um zumindest Relegationsplatz 13 zu sichern. Zu Hause empfängt die Tablieber-Elf den TSV Hollenbach.

SVWörnitzstein-Berg – TSV Hollenbach. „Wir hätten in Ecknach gewinnen müssen, wir hatten viele gute Chancen“, haderte Wörnitzsteins Trainer Bernd Taglieber nach der unglücklichen 0:2-Niederlage vergangene Woche. Trotzdem kann seine Mannschaft den Relegationsplatz aus eigener Kraft sichern. Aktuell liegt der SVW zwei Punkte vor Konkurrent Offingen. Um auf Nummer sicher zu gehen, braucht Wörnitzstein einen Heimsieg gegen Hollenbach, da bei Punktegleichheit der direkte Vergleich für Offingen sprechen würde. „Psychologisch ist das vielleicht ein kleiner Vorteil, dass wir es in der eigenen Hand haben. Wir haben einen schweren Gegner vor der Brust, der zuletzt gute Ergebnisse geholt hat“, so Taglieber, der in der Vorbereitung auf das so wichtige Spiel nicht in die Trickkiste greifen wird: „Wir werden uns konzentriert, aber ganz normal vorbereiten wie sonst auch – und nicht den gewohnten Ablauf stören.“ Das Ziel ist klar: Am Ende mehr Punkte auf dem Konto haben als Konkurrent Offingen. Fehlen werden dem SVW dabei die verletzten Tobias Wenzel und Diego Pascher sowie Stefan Schißler.

SC Bubesheim – SV Donaumünster-Erlingshofen. Der SV Donaumünster hat sich trotz der knappen Heimniederlage gegen Meitingen den Klassenerhalt gesichert. „Natürlich bin ich stolz auf die Jungs und das Umfeld, wenngleich wir die Unterstützung von Ecknach gebraucht haben“, sagt Trainer Ewald Gebauer. Am letzten Spieltag geht es für sein Team auswärts gegen den SC Bubesheim. „Mit dem Klassenerhalt ist natürlich der Druck vom Kessel, aber zum Abschluss wollen wir schon ein gutes Spiel abliefern“, so Gebauer. Der Tabellenfünfte, Bubesheim, hat seine Stärken in der Offensive, doch auch für den SCB geht es um nichts mehr. Auch wenn noch 90 Pflichtspielminuten anstehen, freut man sich beim SVDE vor allem auf das Samstagabendprogramm: „Natürlich ist eine Saisonabschlussfeier und Klassenerhalt-Party angesetzt. Das haben wir uns verdient, da wird sicher ordentlich gefeiert“, so Gebauer.

TSVRain 2 – FC Ehekirchen. Für die U23 des TSV Rain bildet das Spiel gegen Ehekirchen nicht nur die letzte Partie der Saison, sondern auch die letzte unter Trainer Alex Käs, der zum Nachwuchsleistungszentrum des FC Ingolstadt wechselt. „Schade, dass es auseinandergeht, das waren zwei überragende Jahre in Rain – menschlich und sportlich“, sagt der 25-Jährige. Seine Mannschaft hatte in den vergangenen Monaten bei den Topteams der Liga mitgespielt, hätte sogar den Relegationsrang erreichen können, doch mit der Niederlage gegen Hollenbach verloren die Rainer den Anschluss an die Spitze. „Das haben wir leichtfertig verschenkt“, ärgert sich Käs immer noch ein wenig. Dennoch ist er mit der Saison sehr zufrieden, wie er erklärt: „Unser intern gestecktes Ziel war, mehr Punkte als in der vorigen Saison zu erzielen. Das haben wir klar erfüllt.“ Vor allem das konstant gute Spiel seiner jungen Mannschaft mache ihn stolz.

Gegen Ehekirchen wolle man die Saison nun mit einem Sieg beenden, zumindest aber die 60 Punkte vollmachen. Dazu würde ein Remis reichen.

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