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Motorsport

15.05.2015

Zweimal Pech für Marco Seefried

Rennfahrer aus Wemding bleibt in England ohne Punkte. Nun zum Nürburgring

Beim zweiten Lauf der Blancpain Sprint Series in Brands Hatch hat Marco Seefried trotz einer starken Leistung keine Punkte holen können. Ein Reifenschaden im Qualifying und ein technisches Problem im Hauptrennen verhinderten eine gute Platzierung des einzigen Ferrari 458 Italia GT3. Der 39-jährige Wemdinger zog dennoch ein positives Fazit.

In einem sehr engen Qualifying platzierten sich Seefried und Teamkollege Norbert Siedler auf dem zwölften Platz. „Das Qualifying hat uns gezeigt, wie hoch die Leistungsdichte in dieser Serie ist“, berichtete Seefried und fügte hinzu: „Das Auto ist im Rennen fantastisch, aber wir müssen unser Qualifikations-Setup noch optimieren, um diese Zehntel aufzuholen.“

Nach dem Start des Qualifying-Laufes wurde Siedler von zwei Konkurrenten eingeklemmt und zog sich in der frühen Phase des Rennens einen Reifenschaden zu. Nach einem Reifenwechsel in der Box kämpften sich Seefried und Siedler vom Ende des Feldes wieder nach vorn. Am Ende sahen sie die Ziellinie als Zehnte. „Die Performance des Autos war irre und wir konnten nach dem Reifenschaden eine Menge Positionen wieder aufholen. Wir haben das Beste daraus gemacht und sicherten uns eine gute Ausgangsposition für das Rennen“, sagte Seefried.

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Nach einer Fortsetzung der guten Leistung sah es auch beim Start des Hauptrennens aus. Nachdem die Startampel grün zeigte, schoss Seefried mit dem 500 PS starken Ferrari nach vorn und machte zwei Positionen gut. Die Aufholjagd fand jedoch kurze Zeit später ein frühzeitiges Ende. „Das Auto fühlte sich plötzlich unruhig an und ich bin in der ersten Kurve von der Strecke abgekommen“, erklärte Seefried. Im Nachhinein stellte man ein Dämpferproblem fest. Dennoch zog der Routinier ein positives Fazit: „Es ist natürlich schade, dass wir so früh ausgefallen sind. Ich bin aber sehr zuversichtlich für die nächsten Läufe. Die Pace des Ferrari ist sehr gut und ich bin mir sicher, dass wir hätten vorne mitfahren können. Das nehmen wir uns nun für den nächsten Lauf in Zolder vor.“

Bereits am kommenden Wochenende startet Seefried bei den legendären 24 Stunden vom Nürburgring. Für das Team HTP pilotiert der Profi einen Bentley Continental GT3. „Trotz meiner Erfahrungen auf der Nordschleife wird es auch dieses Jahr wieder eine große Herausforderung“, freut sich Seefried auf den Klassiker. (pm)

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