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Kreisklasse Nord 2: SpVgg Riedlingen feiert Rückkehr in die Kreisliga dank Meistertrainer Bartl

Fußball

Riedlingens Meisterschaft: „Hätte ich nie für möglich gehalten“

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    Hoch soll er leben: Riedlingens Mannschaft feiert ihren Meistertrainer Thomas Bartl, der in der kommenden Kreisliga-Saison aber ins zweite Glied zurücktritt.
    Hoch soll er leben: Riedlingens Mannschaft feiert ihren Meistertrainer Thomas Bartl, der in der kommenden Kreisliga-Saison aber ins zweite Glied zurücktritt. Foto: Karlheinz Geiger

    Seit Wochen ist es eigentlich klar, dass der SpVgg Riedlingen die Meisterschaft in der Kreisklasse Nord 2 nicht mehr zu nehmen ist. Zu souverän trat das Team von Trainer Thomas Bartl auf. Am Sonntag machte der Spitzenreiter den letzten Schritt: Das 3:0 gegen den TSV Binswangen war der 16. Liga-Sieg in Serie. Damit ist die Donauwörther Stadtteilelf vier Spieltage vor Schluss nicht mehr einzuholen und darf nach zwei Jahren wieder zurück in die Kreisliga, aus der man 2024 abstieg.

    Als Meistertrainer Bartl das Team im Herbst 2024 gemeinsam mit Thomas Oesterer übernahm, war die Lage noch eine ganz andere. Daran erinnerte er auch am Sonntag: „Es ist Wahnsinn, wenn man bedenkt, wo wir herkommen.“ Der damalige Kreisliga-Absteiger stand zu jener Zeit auch in der Kreisklasse ganz unten, der zweite Abstieg in Folge drohte. Bartls Aufgabe war, dies zu verhindern, was dank eines starken Frühlings 2025 auch gelang. Und seitdem hat sein Team einfach weitergemacht.

    Riedlingen ist Meister der Kreisklasse Nord 2: Bei der Feier brechen alle Dämme

    Lediglich zwei Saisonniederlagen in den ersten sechs Wochen musste man einstecken, ansonsten konnten alle Begegnungen gewonnen werden. Dementsprechend wurde nach der feststehenden Meisterschaft am Sonntag auch gefeiert: „Hier brechen gerade alle Dämme“, schilderte Bartl lachend die Eindrücke vom Sportheim am Bahnweg. „Das darf jetzt aber auch sein, weil wir uns diesen Titel wirklich erarbeitet haben.“

    Aufgrund der Ausgangslage konnte man sich während der Woche auf den möglichen Titelgewinn auf eigener Anlage vorbereiten, so wurden etwa Aufstiegs-T-Shirts produziert. „Wenn es dann aber wirklich geschafft ist, fällt auch sehr viel ab, gerade bei uns im Trainerteam“, bezog Bartl auch seine Kollegen Nils Nocke und Fabian Anzenhofer mit ein.

    Im Saisonfinale will der neue Meister keinesfalls nachlassen

    Für den Coach ist am Saisonende in vorderster Reihe Schluss: Der als Retter geholte Bartl verabschiedet sich mit der Meisterschaft und übergibt das Kommando an seinen bisherigen Assistenten Nocke. Als Co-Trainer bleibt er der SpVgg aber in der Kreisliga erhalten. „Ich bin jetzt seit gut 30 Jahren Trainer. Aber was wir hier in den letzten anderthalb Jahren erlebt haben, das macht mich sprachlos. So etwas hätte ich nie für möglich gehalten“, blickt Bartl auf seine erfolgreiche Zeit als Riedlinger Chefcoach zurück.

    Wenn die Feierlichkeiten beendet sind und sich die Riedlinger Meister erholt haben, gibt Bartl für die restlichen Spiele aber noch ein klares Ziel aus: „Wir hören jetzt nicht auf, das ist klar!“ So wolle man nach 16 Siegen am Stück auch noch die letzten vier Partien gewinnen. Die erste Aufgabe ist dabei am kommenden Sonntag keine einfache Begegnung, geht es doch zum Tabellenzweiten FC Donauried.

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