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MMA: Jonas Ried triumphiert in Kaufbeuren vor 3000 Zuschauern und Szenegröße Christian Jungwirth

Kampfsport

MMA-Kämpfer Jonas Ried aus Donauwörth siegt in Kaufbeuren

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    Mit erfolgreichen Takedowns brachte Ried seinen Gegner Daniel Premm in der ersten Runde zu Boden.
    Mit erfolgreichen Takedowns brachte Ried seinen Gegner Daniel Premm in der ersten Runde zu Boden. Foto: Weinberg-Photo

    Ein besonderes Wochenende für den Kampfsport – und vor allem für Jonas Ried (23): Der Donauwörther hat sich bei einem großen Mixed-Martial-Arts-Event den Sieg gesichert. Es war die Premieren-Veranstaltung der neu gegründeten MMA-Kampfsport-Organisation „Underdogs“, die in der All-Kart Arena in Kaufbeuren stattfand und mit mehr als 3000 Zuschauerinnen und Zuschauern ausverkauft war. Auch zahlreiche Unterstützer von Ried waren vor Ort und sorgten für lautstarke Unterstützung. Unter den Gästen befand sich zudem MMA-Ehrengast und deutsche Szenegröße Christian Jungwirth.

    Für Jonas Ried war es nicht der erste Auftritt im Käfig, aber definitiv einer der bedeutenderen. Seine jahrelange sportliche Entwicklung begann im Gym „Roll’n’Flow“ in Meitingen, bevor er zusätzlich der „Living Sports Academy“ in Augsburg beitrat. Heute trainiert er in beiden Gyms, die ihn beide geprägt und entscheidend vorangebracht haben.

    Mixed-Martial-Arts: Donauwörther Jonas Ried besteht im „Underdogs“-Ring

    Sein Gegner im Käfig war der erfahrene Daniel Premm vom „Elysium Gym“ aus München. Der Kampf war auf drei Runden mit je drei Minuten angesetzt und begann intensiv. In der ersten Runde setzte Ried früh den Ton: Mit erfolgreichen Takedowns – also dem gezielten Zu-Boden-Bringen des Gegners – verlagerte er das Geschehen auf die Matte. Dort arbeitete er mit effektivem „Ground and Pound“ weiter, also kontrollierten Schlägen aus der oberen Position, wodurch sein Gegner früh sichtlich gezeichnet war.

    In der zweiten Runde zeigte Jonas Ried seine Qualitäten im Standkampf. Gleich zu Beginn landete er einen klaren Treffer mit der rechten Hand, der Wirkung zeigte. Anschließend bestimmte er das Geschehen, drängte seinen Gegner mehrmals an den Käfig und brachte ihn erneut mit Takedowns zu Boden, um die Kontrolle zu behalten.

    Ried plant weitere Erfolge im MMA-Sport

    In der dritten Runde verlagerte sich das Geschehen etwas. Zwar gelang Premm ein Takedown, doch Ried blieb ruhig und zeigte ein gutes Gespür für die Situation. Anstatt unnötiges Risiko einzugehen, neutralisierte er die Aktionen seines Gegners geschickt, hielt die Position stabil und ließ kaum noch gefährliche Momente zu. Am Ende sicherte sich Jonas Ried den Sieg durch Punktrichterentscheid.

    Im Siegerinterview zeigte sich der Donauwörther sehr reflektiert: Er habe die ersten beiden Runden klar bei sich gesehen und sich deshalb in der Schlussphase bewusst für eine kontrollierte und risikoarme Strategie entschieden. Für Jonas Ried ist der Sieg ein weiterer Schritt auf seinem sportlichen Weg, nachdem er zuvor bereits in anderen Kampfsportarten Turniererfolge gesammelt hatte, etwa den Gewinn der German Open im Jahr 2023. Künftig will er sich verstärkt im MMA positionieren. (AZ)

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