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Schwimmen: VSC Donauwörth gewinnt Medaillen beim Otto-Fahr-Schwimmen

Schwimmen

Im Becken mit dem Olympiasieger: VSC startet beim Otto-Fahr-Schwimmen in Stuttgart

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    Das Team des VSC Donauwörth beim Otto-Fahr-Schwimmen in Stuttgart: (von links) Bjarne Thoma, Moritz Lang, Elena Hauser, Sina Mia Warisch und Sophia Seidemann.
    Das Team des VSC Donauwörth beim Otto-Fahr-Schwimmen in Stuttgart: (von links) Bjarne Thoma, Moritz Lang, Elena Hauser, Sina Mia Warisch und Sophia Seidemann. Foto: Joachim Lang

    Beim internationalen Otto-Fahr-Schwimmen in Stuttgart traten sieben Schwimmer und Schwimmerinnen des VSC Donauwörth gegen starke Konkurrenz aus mehreren Ländern an - teils mit beachtlichem Erfolg. Die Veranstaltung, die als einer der renommiertesten Wettkämpfe in Deutschland gilt, zog neben deutschen Athleten auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Großbritannien, der Schweiz, Belgien sowie drei Schwimmer des italienischen Nationalteams an. Unter ihnen befanden sich der amtierende Olympiasieger über 100 Meter Brust, Nicolo Martinenghi, und Europameister Alessandro Bori. Für das Team aus Donauwörth unter der sportlichen Leitung von Leonhard Wiedemann und Daniel Pajtas gab es also beeindruckende Konkurrenz.

    Ebenfalls außergewöhnlich war die Professionalität der Veranstaltung. So gab es für alle Schwimmer einen Athletenpass und alle Läufe wurden per Live-Stream übertragen. Durch einen Kommentator und die Einblendung von Namen und Zeiten über den jeweiligen Bahnen war der Stream vergleichbar mit einer professionellen TV-Übertragung.  

    Bjarne Thoma erringt Silber und Bronze

    Jüngster Starter des VSC Donauwörth war Bjarne Thoma (Jahrgang 2015). Er absolvierte sein Debüt über die kräftezehrende Strecke von 1500 Meter Freistil und belegte über 200 Meter Lagen den vierten Platz. Auf den Rückenstrecken (100 und 200 Meter) platzierte er sich unter den besten Zehn, im Freistil erreichte er die Plätze zehn und zwölf. Besonders erfolgreich war er auf den favorisierten Bruststrecken: Über 200 Meter gewann er Bronze, über 50 und 100 Meter jeweils Silber.

    Martin Pajtas (2014) kehrte nach längerer Pause ins Wettkampfgeschehen zurück. Somit war nicht mit Bestzeiten zu rechnen. Er startete acht Mal und erreichte mehrfach den sechsten Platz, unter anderem über 200 Meter Lagen und Brust sowie 100 Meter Rücken und Schmetterling. Sein bestes Ergebnis war Rang vier über 200 Meter Rücken, womit er wieder nahe an die Podestplätze heranrückte.

    Elena Hauser liefert beste Zeit aller Schwimmerinnen über 400 Meter Lagen

    Elena Hauser (2013) trat erneut den Beweis ihrer derzeit überragenden Form an, mit insgesamt neun Medaillen. Sie gewann die 400 Meter Lagen in der offenen Wertung und erzielte damit die beste Zeit aller weiblichen Teilnehmerinnen. Weitere Jahrgangssiege gelangen ihr über 200 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen. Über 100 Meter Rücken und 100 Meter Schmetterling qualifizierte sie sich für die Finalläufe. Da diese kurz hintereinander waren, musste sie taktisch schwimmen und so schonte sie ihre Kräfte im 100-Meter-Rücken-Finale der Jugend (Platz 8) und fokussierte sich auf das Schmetterling-Finale. Hier sicherte sie sich mit einer Zeit von 1:07,52 Minuten die Goldmedaille in der Jugendwertung. Am letzten Wettkampftag folgten Siege über 400 und 100 Meter Freistil, ein dritter Platz über 50 Meter Schmetterling sowie ein zwölfter Platz über 100 Meter Brust. Im Finale über 100 Meter Freistil der Jugend wurde sie mit einer neuen Bestzeit von 1:01,90 Minuten Zweite, nur zwei Hundertstelsekunden hinter der Siegerin.

    Im Jahrgang 2012 starteten Moritz Lang und Sina Mia Warisch für den VSC Donauwörth. Sina Mia Warisch absolvierte sieben Starts und erreichte mit Platz 14 über 100 Meter Rücken ihre beste Platzierung. Über 100 Meter Freistil stellte sie eine neue persönliche Bestzeit auf. Moritz Lang startete acht Mal und erzielte mehrere Bestzeiten. Als Debütant über 200 Meter Schmetterling belegte er Rang fünf, bei den 400 Meter Lagen erreichte er in neuer Bestzeit Platz 25 in der offenen Wertung der Jahrgänge 2013 und älter. Über 100 Meter Freistil qualifizierte er sich mit einer Zeit von 1:03,20 Minuten für die bayerischen Meisterschaften.

    Autogramme von den Profis

    Ayla Schädlich (2011) musste feststellen, dass die lange 50-Meter-Bahn mehr Kraft erfordert als die kürzeren Trainingsbahnen. Dennoch gelang ihr über 400 Meter Lagen eine neue Bestzeit und Platz 31 in der offenen Wertung. Bei den übrigen Läufen erreichte sie Platzierungen zwischen 14 und 28 in der Jahrgangswertung. Sophia Seidemann (Jahrgang 2010) startete in fünf Läufen. Ihr bestes Ergebnis war eine neue Bestzeit über 100 Meter Freistil (1:10,92 Minuten) und Platz 24. Über 100 Meter Brust erreichte sie Rang sieben und damit die Top Ten ihres Jahrgangs.

    Das Team des VSC Donauwörth zeigte insgesamt eine starke Leistung und war besonders beeindruckt von den internationalen Spitzenschwimmern, die bei einer Autogrammstunde für bleibende Erinnerungen sorgten. (AZ)

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