Die Gemeinden Holzheim, Münster und Niederschönenfeld haben jetzt gemeinsam den Startschuss für die Kommunale Wärmeplanung gegeben. Damit haben alle vier Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft diese Aufgabe weit vor dem gesetzlichen Termin in Angriff genommen. Das Projekt muss bis 30. Juni 2028 durchgeführt sein; für Großstädte muss der Plan schon heuer zur Jahresmitte vorliegen. Die Gemeinde Genderkingen ist nämlich sehr frühzeitig in diese Planung gestartet; dort kann dem Gemeinderat in Kürze bereits das Ergebnis der öffentlichen Anhörung zum aufgestellten Wärmeplan vorgelegt werden.
Martin Veh, Projektleiter von Steinbacher Consult, erläuterte im Detail die Phasen des Projekts und gab einen umfassenden Ausblick. Die Planung soll systematisch ermitteln, wie der Wärmebedarf in den Gemeinden Holzheim, Münster und Niederschönenfed aktuell gedeckt wird und welche Potenziale für eine nachhaltige Wärmeversorgung bestehen. Christian Schlicker und Christiane Würth begleiten das Projekt seitens der Verwaltungsgemeinschaft. Zentrales Ziel ist, einen detaillierten Überblick über den aktuellen Wärmeverbrauch und die bestehenden Erzeugungsstrukturen zu gewinnen. Diese Datengrundlage soll als Fundament für eine zukunftsfähige und nachhaltige Wärmeversorgung dienen, die den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht wird und zugleich eine sichere und bezahlbare Energieversorgung für die Bürger gewährleistet.
Das Projekt ist ein wichtiger Schritt für eine klimaneutrale Wärmeversorgung in der Region. Für die Gemeinden ist der Plan eine strategische Entscheidungsgrundlage für zukünftige Investitionen in die Wärmeinfrastruktur. Für die Bürger ist er Orientierung für die eigenen Planungen. Die Kosten für Steinbacher Consult als externen Planer sind durch die staatliche Förderung gedeckt und belasten den kommunalen Haushalt nicht.
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