Die Polizeiinspektion Donauwörth hat in ihrem Zuständigkeitsbereich in der Nacht auf Montag wieder einmal fünf Wildunfälle gemeldet bekommen. Dabei entstand insgesamt ein Sachschaden von mehr als 20.000 Euro.
Um 21.10 Uhr befuhr ein 22-Jähriger mit seinem Pkw die Kreisstraße von Steinbühl in Richtung Wolferstadt. Etwa 500 Meter vor dem Ort querte ein Reh die Fahrbahn. Der Wagen erfasste das Tier frontal. Um 22.15 Uhr prallte auf der Staatsstraße zwischen Monheim und Wemding auf freier Strecke nahe Kreut ein Pkw, den ein 34-Jähriger lenkte, gegen ein auf dem Asphalt stehendes Reh.
Wildunfälle auf der B16 bei Nordheim und auf der Kreisstraße bei Warching
Um 5.20 Uhr war ein 45-Jähriger mit seinem Auto auf der B16 zwischen Donauwörth und Rain unterwegs, als kurz nach der Anschlussstelle Nordheim ein Reh auf die Straße trat. Dieses erfasste der Wagen frontal. Nur fünf Minuten später folgte der nächste Wildunfall. Auf der Kreisstraße zwischen Rögling und Warching querte kurz vor der Einmündung in die Staatsstraße ein Reh die Fahrbahn. Eine 65-Jährige konnte mit ihrem Pkw nicht mehr ausweichen. Der Kleinwagen prallte gegen das Tier. Um 5.45 Uhr erfasste nur circa 50 Meter nach dem Ortsende von Flotzheim in Richtung Monheim auf der Ortsverbindungsstraße eine 47-Jährige mit ihrem Auto ebenfalls frontal ein Reh. Die Tiere überlebten die genannten Kollisionen nicht.
Die Fahrer blieben jeweils bis auf einen Schrecken unversehrt. In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 kamen der Polizei zufolge damit auf den Straßen des Landkreises Donau-Ries bereits knapp 400 Wildtiere durch Kollisionen mit Kraftfahrzeugen zu Tode. Auf gemeindlichen Ortsverbindungsstraßen stieg die Zahl der Wildunfälle im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr um rund acht Prozent. Die Ordnungshüter appellieren daher, insbesondere zu Dämmerungs- und Nachtzeiten mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit zu fahren. (AZ)
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