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27.06.2009

Letzter Heath-Ledger-Streifen eröffnet Filmfest

Letzter Heath-Ledger-Streifen eröffnet Filmfest
Bild: DPA

München (dpa) - Mit der Deutschlandpremiere des Films "The Imaginarium of Doctor Parnassus" ist am Freitagabend das 27. Filmfest München eröffnet worden. Das absurde Fantasy-Abenteuer ist der letzte Film mit dem australischen Schauspieler Heath Ledger.

Ledger war im vergangenen Jahr während der Dreharbeiten gestorben. "Parnassus"-Regisseur Terry Gilliam, der Mitbegründer der "Monty Python"-Gruppe, kam als Ehrengast. "Das Filmfest ist toll - ich habe mir das Programm angesehen und kenne kaum einen Regisseur", sagte Gilliam vor der Premiere im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. "Auf Festivals kann man viel Neues kennenlernen."

Begleitet wurde der Filmemacher von Hollywood-Schauspieler Verne Troyer (bekannt als "Mini-Me" in den "Austin Powers"-Filmen) und seiner Tochter Amy Gilliam, die den Film produziert hat. Festivalleiter Andreas Ströhl kündigte den zwei Stunden langen Streifen als "Bilderorgie" an, als "Kinderfilm für Erwachsene - am besten nicht ganz nüchterne Erwachsene". Der Film erzählt in großartigen Bildern von der Londoner Theatergruppe des Doctor Parnassus, der die Gedanken seiner Zuschauer beeinflussen und ihnen durch einen Zauberspiegel den Eintritt in eine Wunderwelt eröffnen kann. Doch Parnassus hat ein Problem. Er hat eine Wette mit dem Teufel abgeschlossen und der fordert jetzt den Einsatz: Seine einzige Tochter.

Ledger spielt in dem Film den jungen Tony, der Parnassus helfen soll, seine Tochter zu retten. Nach dem Tod Ledgers im Januar 2008 übernahmen seine Freunde und Schauspielkollegen Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell die noch nicht abgedrehten Szenen. Nach München kamen sie nicht, dafür ließ sich viel deutsche Prominenz aus Film und Fernsehen blicken. Unter den Gästen waren die Schauspieler Mario Adorf und Senta Berger und Regisseurin Caroline Link.

Letzter Heath-Ledger-Streifen eröffnet Filmfest

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude erinnerte in seiner Eröffnungsrede an die verstorbenen Schauspieler Jörg Hube und Dana Vávrová und den Produzenten Bernd Burgemeister, der im vergangenen Jahr während des Filmfestes starb. Der auf dem Festival verliehene "TV Movie Award" wurde ihm zu Ehren in "Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis" umbenannt.

Insgesamt werden auf dem Filmfest 214 Filme aus 53 Ländern gezeigt, darunter auch viele Uraufführungen deutscher Kino- und Fernsehfilme. Neben zahlreichen Streifen aus Asien stehen auch Filme aus Lateinamerika, Afrika und europäischen Ländern wie Frankreich auf dem Programm. Der in Cannes preisgekrönte Filmemacher Michael Haneke ("Das weiße Band") wird als "herausragende Persönlichkeit des internationalen Filmschaffens" mit dem CineMerit Award geehrt.

www.filmfest-muenchen.de

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