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01.03.2009

"Torpedo": Ein Blick auf die absurde Welt der Erwachsenen

«Torpedo»: Ein Blick auf die absurde Welt der Erwachsenen
Bild: DPA

Hamburg (dpa) - Der Film ist das furiose Debüt der erst 16- jährigen Helene Hegemann, die sowohl das Drehbuch geschrieben als auch selbst Regie geführt hat. Seither wird sie auf Festivals als Wunderkind des deutschen Kinos gefeiert.

In diesem Film mit autobiografischen Zügen geht es um die Gefühlslage von Kindern und Jugendlichen aus der Sicht einer Jugendlichen. Hegemann erzählt die Geschichte der traumatisierten 15-jährigen Mia, die es nach dem Tod ihrer Mutter nach Berlin zur Tante verschlagen hat, die sich in der links-resignativen Szene bewegt. Durch die Augen der 15-Jährigen wird nun ein Blick auf die absurde Welt der Erwachsenen geworfen, die Kinder benachteiligen und unterschätzen und als Argumentation häufig nicht mehr "in der Hand haben als ihre Volljährigkeit". Es sei ein gelungenes Debüt, "mit beeindruckender Unbeirrbarkeit im Niemandsland zwischen Genie und Wahn, mit viel Tempo und getreu dem bekannten Godard-Ausspruch, ein Film müsse einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben, wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge", lobte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Torpedo, Deutschland 2008, 40 Min., FSK o.A., von Helene Hegemann, mit Alice Dwyer, Jule Böwe, Caroline Peters

www.credofilm.de

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