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Selenskyj berichtet von weiteren schweren Gefechten in der Ostukraine
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  4. Höchstädt: Benefizkonzert in Höchstädt zugunsten ukrainischer Künstler

Höchstädt
11.04.2022

Benefizkonzert in Höchstädt zugunsten ukrainischer Künstler

Im Schatten der Spitalkirche steht das repräsentative Geschäftshaus von Schreibwaren Steckeler. In der Spitalkirche findet an Gründonnerstag ein besonderes Konzert statt.
Foto: Bianca Herker (Archiv)

Judith Feistle und Alexandre Castro-Balbi organisieren am Gründonnerstag ein besonderes Klangerlebnis in der Spitalkirche. Was sie antreibt und wie das Programm aussieht.

„Mitten in Europa tobt ein Krieg, der unsagbar viel Leid und Schmerz bei den Menschen in der Ukraine verursacht und uns zutiefst erschüttert und berührt. Wir können nicht untätig sein angesichts der schlimmen Bilder und Nachrichten, die uns tagtäglich erreichen.“ Dieses Statement haben Judith Feistle und Alexandre Castro-Balbi auf ihrer Facebook-Seite gepostet und damit vielen Menschen aus dem Herzen gesprochen. Die beiden haben gemeinsame kulturelle und musikalische Wurzeln – sowohl mit der Ukraine als auch mit Russland, wie die Freunde schreiben.

Wem das Konzert in Höchstädt konkret helfen soll

Und weiter: „Die Schicksale unserer lieben Freunde und Kollegen, die nun vor zertrümmerten Existenzen stehen, machen uns unglaublich traurig. Denn die Gemeinschaft der Künstler kennt keine Grenzen und lehnt diesen sinnlosen Krieg ab.“ Deshalb haben sich Judith Feistle und Alexandre Castro-Balbi etwas Besonderes einfallen lassen. Sie organisieren am Gründonnerstag, 14. April, ab 17.30 Uhr – vor dem Gottesdienst – ein Benefizkonzert in der Stadtpfarrkirche Höchstädt. Damit wollen sie den belarussischen Dirigenten Vitali Alekseenok bei seiner Arbeit in der Flüchtlingshilfe unterstützen.

Ziel seiner Arbeit sei es, das vorhandene Künstler-Netzwerk zu nutzen, um ukrainischen Musikern und Musikerinnen aus den Flüchtlingslagern zu helfen und ihnen mit Unterkünften, Aushilfsstellen in Theatern und Orchestern oder musikalischen Projekten über die Krise zu helfen. „Wir wollen sie in dieser schweren Zeit unterstützen, während dieser furchtbare Krieg in ihrem Heimatland tobt“, so Feistle und Castro-Balbi, beides Musiker und verbunden mit dem Landkreis Dillingen.

Judith Feistle hat als Geigerin schon viele Preise gewonnen

Judith Feistle, die gebürtig aus dem Landkreis Dillingen stammt, ist leidenschaftliche Geigerin und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von zehn Jahren am musischen St.-Bonaventura-Gymnasium Dillingen bei Schwester Deborah Neumair. Sehr bald wurde ihre außergewöhnliche Begabung erkannt und ab 2002 war sie Privatschülerin von Alexander Maria Möck (Münchner Philharmoniker). Schon während ihrer Schulzeit spielte sie zahlreiche Konzerte, war Mitglied diverser Jugendauswahlorchester (unter anderem Bayerisches Landesjugendorchester) und mehrfache Preisträgerin bei Jugend musiziert.

Judith Feistle stammt aus dem Landkreis Dillingen.
Foto: Andrea Ludwig

Nach ihrem Abitur ging ihre musikalische Ausbildung und Karriere immer weiter, unter anderem spielte sie im Bach-Collegium der Internationalen Bachakademie Stuttgart oder in der Berliner Philharmonie. 2014 beendete sie ihre berufliche Laufbahn als Musikerin und ist seit 2019 als Software-Ingenieurin für ein IT-Beratungsunternehmen tätig.

Wer ist Castro-Balbi?

Alexandre Castro-Balbi, geboren 1991 in Besançon, wuchs in einer musikalischen Familie lateinamerikanischen Ursprungs auf. Im Alter von sieben Jahren bekam er seinen ersten Cellounterricht bei György Adam am Conservatoire de Besançon. Bereits mit 19 Jahren erreichte Castro-Balbi 2010 das Halbfinale des ARD-Musikwettbewerbs in München. Er gewann Stipendien bei der Yamaha Music Foundation of Europe, der Académie musicale de Villecroze sowie der Stiftung für junge Musiker in Besançon. Alexandre Castro-Balbi ist seit 2015 Solo-Cellist des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar.

Alexandre Castro-Balbi ist Cellist am Nationaltheater.
Foto: Andreas Schlager

Gemeinsam haben die beiden Musiker nun das Konzert in der Höchstädter Spitalkirche am Gründonnerstag organisiert. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten. Aktuell wird noch eine Online-Plattform, die sowohl als Anlaufstelle für hilfsbedürftige ukrainische Künstler als auch für hilfswillige Unterstützer dienen soll, aufgebaut. Das im Rahmen dieses Benefizkonzerts gesammelte Geld werde ausschließlich zur Finanzierung dieses Projekts genutzt, teilen sie mit.

Das Programm in Höchstädt sieht wie folgt aus: 1. J. S. Bach: Partita III in D Minor for Solo Violin (BWV 1004); 2. J. S. Bach: Suite I in G Major for Solo Cello (BWV 1007); 3. E. Ysaÿe: Sonate No.3 in D Minor for Solo Violin (Op. 27 No.3); 4. G. Sollima: Lamentatio for Solo Cello; 5. Ukrainian lullaby (ukrainisches Wiegenlied). (pm, sb)

Das Konzert findet am Gründonnerstag, 14. April, 17.30 Uhr, in der Spitalkirche Höchstädt statt. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.

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