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Friedberg

09.07.2020

10.000 Besucher bei der Landesausstellung in Aichach und Friedberg

„Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“. Unter diesem Titel steht die Bayerische Landesausstellung 2020. Die meisten Besucher verzeichnen die Organisatoren bisher im Friedberger Schloss.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Plus Jetzt gibt es Online-Reservierungen und Führungen bei der Landesausstellung in Aichach und Friedberg. In einem Punkt führt Friedberg.

Seit einem Monat steht die Bayerische Landesausstellung im Wittelsbacher Schloss in Friedberg und im Feuerhaus in Aichach für das Publikum offen. Eine Landesausstellung in Corona-Zeiten mit Maskenpflicht, Besucherobergrenzen und Abstandsregeln: Trotz dieser Umstände sei der Besuch erfreulich hoch gewesen, so das Haus der Bayerischen Geschichte in einer Zwischenbilanz.

Insgesamt kamen in den ersten 30 Tagen über 10.000 Besucher nach Friedberg und Aichach – die meisten nach Friedberg, aber auch Aichach halte sehr gut mit. An beiden Standorten zusammen wurden rund 6000 Kombikarten verkauft.

Besonders begeistert zeigten sich die Besucher laut dem Haus der Bayerischen Geschichte von der abwechslungsreichen Gestaltung, den kostbaren Exponaten in Friedberg und der multimedialen Präsentation im Feuerhaus in Aichach. Gelobt würden außerdem die Führungen und der Besucherservice.

Besucherzahlen der Landesausstellung in Aichach und Friedberg könnten steigen

Ursprünglich hätte die Ausstellung, die bis Anfang November terminiert ist, früher eröffnen und bis zu 120 000 Besucher anlocken sollen. Die beiden Städte und der Landkreis hatten erhebliche Summen in die Vorbereitung und Infrastruktur investiert. Nun könnten die Zahlen steigen.

Denn die aktuellen Lockerungen ermöglichen dem Haus der Bayerischen Geschichte und seinen Mitveranstaltern erhebliche Erleichterungen im Betriebsablauf: Die Zehn-Quadratmeter-Regelung lässt eine Verdoppelung der Zahl von Personen zu, die sich zeitgleich in den Räumlichkeiten aufhalten dürfen. Ein spontaner Ausstellungsbesuch dürfte damit kein Problem mehr sein.

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung besuchte Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Bayerische Landesausstellung 2020 "Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte" im Wittelsbacher Schloss (Friedberg) und im FeuerHaus (Aichach).
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Ein Blick in die Landesausstellung in Aichach und Friedberg
Bild: Krieger/Echter

Wer sichergehen möchte, der kann bequem von daheim aus ein Zeitfenster für den Ausstellungsbesuch buchen: entweder über die Buchungshotline unter 0821/45057457 (von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr) oder über das neue Online-Reservierungssystem unter www.onlineticket.bayern.

Die virtuelle Ausstellung im Feuerhaus Aichach kann jeder Besucher individuell erleben. Für die Besichtigung des größten Ausstellungsexponates, die Altstadt, empfiehlt sich jedoch eine Führung. Eine Anmeldung für den 60-Minuten-Rundgang „Stadt als Exponat“ erfolgt über die Hotline oder das Reservierungssystem.

Die Landesausstellung in Aichach und Friedberg: So läuft die Buchung

Ein Beginn der Stadtführung ist zu jeder Viertelstunde möglich. Ebenso möglich ist die Teilnahme an einer der Turnusführungen (maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen). Diese finden um 14 Uhr statt, an Wochenenden und Feiertagen zusätzlich um 11 Uhr.

Den Landesausstellungsteil im Wittelsbacher Schloss in Friedberg können nun auch gebuchte Reise- oder Besuchergruppen mit bis zu 48 Personen erleben. Die Buchung erfolgt über die Hotline oder das Onlinesystem. Turnusführungen für Einzelbesucher finden mit begrenzter Teilnehmerzahl (zwölf Personen) täglich um 9, 11.30 Uhr, 14 und 16 Uhr statt. Auch dafür ist eine Reservierung online oder telefonisch hilfreich.

Einen Kokon aus Marmor hat Tobias Freude geschaffen.
7 Bilder
Der Skulpturenpfad rund um das Friedberger Schloss
Bild: Lucas Schmidt

Ab dem neuen Schuljahr im September 2020 bietet das Haus der Bayerischen Geschichte wieder einen Großteil seines museumspädagogischen Programms an. Angepasst an die aktuellen Bestimmungen ist das Programm nun wieder regulär buchbar. Zur Buchung verfügbar sind bereits jetzt zusätzliche Ferienangebote in den Sommerferien. (AZ, kru)

Darüber können Sie bei einem Onlinevoting unserer Zeitung abstimmen. Bislang haben fast 800 User mitgemacht. Ergebnis: 20 Prozent wollen hin, 60 Prozent nicht, der Rest überlegt noch.

Lesen Sie dazu den Kommentar: Landesausstellung: Bei den Besuchern ist Luft nach oben

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