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Friedberg

09.09.2019

2.000 Besucher beim Friedberger Musiksommer

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2 Bilder
Isabelle Faust zählt musikalisch zur Weltspitze: Sie ist am 5. Oktober in Friedberg zu Gast.
Bild: Felix Broede

Weltstars loben das Publikum in Friedberg – und es gibt noch einen „Nachschlag“ zum Musiksommer.

Viel Lob gibt es für den Friedberger Musiksommer – nicht nur vom Publikum für die Künstler, sondern auch von den Künstlern für das Publikum. Weltstars waren angetan von dem sehr konzentrierten und begeisterungsfähigen Publikum. Für beide Musiker gab es sofort nach dem Konzert Standing Ovations – ebenso wie nach dem Auftritt des Orchesters der Staatsoper Prag in der Jakobskirche. Die Organisatoren der Bürger von Friedberg und der Freundeskreis Friedberger Musiksommer mit seinen 250 Mitgliedern freuen sich über insgesamt 2.000 Besucher bei fünf hochrangigen Veranstaltungen. Die Reaktionen, ob mündlich oder per E-Mail, seien begeistert gewesen.

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Für die Künstler ging es nach ihren Auftritten in Friedberg schnell weiter. Der Bassist René Pape, der Sonntagvormittag in der Rothenberghalle gastiert hatte, stand am Montagabend schon wieder in „Don Carlos“ auf der Bühne der Wiener Staatsoper. Dass er überhaupt einen Abstecher nach Friedberg gemacht hatte, ist den guten Kontakten von Karl-Heinz Steffens, Künstlerischer Leiter des Festivals, zu verdanken, der Pape von einer Inszenierung des „Fidelio“ in Berlin kennt.

Von Friedberg nach Pilsen

Auch die Mitglieder des Orchesters der Staatsoper Prag setzten ihre Reise fort; sie spielen jetzt in Pilsen, Kroatien und Italien, bevor sie im Januar nach Prag zurückkehren. Die Prager waren das erste Mal in Friedberg, doch offenbar haben sie bereits Interesse an einem weiteren Auftritt signalisiert. Dass es Künstlern, die auf der ganzen Welt herumkommen, in Friedberg so gut gefällt, hat auch mit der großen Schar der Helfer zu tun, die sich liebevoll um sie kümmert . 670 Essen und Brotzeiten hätten die Helferinnen zubereitet, resümiert Franz Reißner von den Bürgern für Friedberg.

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Er weiß aber auch, was den 18. Friedberger Musiksommer für die Ehrenamtlichen zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat: „Man kommt nirgends sonst so nah an Künstler heran wie dort.“ Allerdings müssen Organisatoren, Helfer und Künstler auch mit manchen Schwierigkeiten kämpfen. So mussten sich vor dem Konzert in der Jakobskirche 70 Musiker im Treppenhaus der benachbarten Archivgalerie umziehen, erzählt Reißner.

Bereits am Sonntag wurden die Stühle und die Technik in der Rothenberghalle abgebaut, am Montag folgten die letzten Aufräumarbeiten. Ein großer Dank der Organisatoren gilt dem Landkreis, der jedes Jahr die Rothenberghalle sowie die Mensa des Gymnasiums, in der die Verpflegung der Künstler und ein Empfang zum Auftakt über die Bühne gehen, zur Verfügung stellt. Ohne diese wäre die Abwicklung des Festivals nicht möglich.

Geigerin Isabelle Faust spielt in Friedberg

Auch 2020 soll es wieder einen Friedberger Musiksommer geben; der Termin 26. bis 30. August 2020. Im Moment richtet sich das Augenmerk aber auf einen „Nachschlag“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe. Die Weltklasse-Geigerin Isabelle Faust gastiert am Samstag, 5. Oktober, um 16 Uhr im Schloss. Dies ist ein „Geschenk“ zum ersten Geburtstag des renovierten Schlosses. Isabelle Faust und Freunde spielen Werke von Brahms und Beethoven. Wer noch Karten möchte, muss sich sputen. Tickets gibt es unter info@friedberger-musiksommer.de oder 0821/609299.

Lesen Sie auch: Ohne die Helfer geht beim Friedberger Musiksommer nichts

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