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Expertin

11.10.2014

222 Tipps für gemütliche Gärten

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4 Bilder
Ein verschnörkelter Stuhl und die bepflanzte Büste machen dieses Fleckchen im Garten zu einem ganz besonderen Ort. Solchen besonderen Plätzen widmet sich Manuela Krämer aus Mering in ihrem neu erschienenen Gartenbuch. Die Fotos dazu stammen von Design-Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München.
Bild: Philipp Löffler

Manuela Krämer hat ein Buch über Lieblingsplätze veröffentlicht

Als Inspirations- und Kraftquelle, Arbeits- oder Ruheplatz kann ein gemütlicher Garten dienen, der sich ganz nach persönlichem Geschmack romantisch-verwildert oder auch streng formal gestalten lässt. „Hier kann jeder nach Herzenslust seine Kreativität und Fantasie ausleben“, sagt Manuela Krämer aus Mering. Die Gartenliebhaberin und Werbetexterin hat in einem eindrucksvollen Bildband 222 Ideen für den Lieblingsplatz zusammengetragen – von A wie asiatischer bis Z wie Zen-Garten.

Rund um ihr Haus in der Leonhardstraße hat sie sich mit viel Fachwissen ihren ganz persönlichen Lieblingsort geschaffen: Ein kleines Paradies mit Rosenbogen, Sitzgruppe und Terrasse, mit Grillstelle, Quittenbäumen und einem Laubhaufen zum Überwintern für Igel. Das Gärtnern liegt der studierten Germanistin in den Genen, wie sie in ihrem Buch schildert: „Meine Eltern schufen sich Ende der 1970er- Jahre an ihrem Reihenhaus einen für damalige Verhältnisse ungewöhnlichen Lieblingsort; sie legten einen zweiten Sitzplatz asymmetrisch im hinteren Teil an. Meine Mutter verlieh dem lichten Schatten durch Funkien und andere Blattschmuckpflanzen in Hochbeeten einen ungewöhnlichen Zauber.“

Ein schöner Garten muss nicht teuer sein

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Auch in Brasilien und Peru, wo sie mit ihren Eltern eine Zeit lang lebte, hat Manuela Krämer gern in Gärten gewerkelt und sich im Lauf der Zeit zu einer kundigen Expertin entwickelt, die für den Christian-Verlag jetzt ein 160 Seiten dickes Fachbuch schrieb. Die zahlreichen Farbbilder stammen von Münchner Design-Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften. Aus den Kapiteln wie Kreativ-, Ruhe- und Wasserplätze spürt der Leser die große Leidenschaft der Autorin für ihr Hobby, aus dem sie aber keine geheimnisvolle Wissenschaft macht: „Ein schöner Garten muss weder teuer sein noch viel Arbeit machen, sondern ist zum Genießen da!“

Wie sich das am besten umsetzen lässt, beschreibt das Buch anhand zahlreicher Beispiele. Zu jedem der vorgestellten Gärten gibt es ausgewählte Schwerpunkte, etwa zum Umgang mit Exoten unter hiesigen klimatischen Bedingungen oder Tipps, wie man aus einer Sammelleidenschaft überraschend „stylische“ Gartenräume zaubert. Außerdem bekommt der Leser Empfehlungen für passende Pflanzen und Materialien.

„Wichtig war mir, dass nicht immer die gängigste Sorte oder Staude genannt wird, sondern auch mal Vergessenes, Heimisches oder besonders Robustes“, sagt die Fachfrau, die unter anderem Begriffe wie Lapidarium oder Topiari erläutert. „Das Schreiben hat viel Spaß gemacht und ich konnte beim Recherchieren auch viel Neues dazulernen.“ Um Ideen für ihren eigenen Garten zu sammeln, nutzt sie gern den Besuch von Fachmessen oder den Gedankenaustausch bei der Meringer Pflanzentauschbörse.

Ob runde, verspielte Formen, Podest-Inseln oder Senkgärten, asiatisch oder mediterran: „Im eigenen Garten kann man sich einen wundervollen Rückzugsort schaffen“, schreibt Krämer. Auch berühmte Künstler wie Max Liebermann, Niki de Saint Phalle oder Carl Milles besaßen eigene Künstlergärten, von denen manche öffentlich zugänglich sind und als Anregung dienen können.

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