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Friedberg

15.07.2020

5500 Blätter pro Sitzung sind zuviel: Der Stadtrat wird papierlos

Die Friedberger Stadträte bekommen ihre Sitzungsunterlagen künftig online, um Papier zu sparen.
Bild: Ulrich Wagner (Symbolfoto)

5500 Blatt Papier wurden in der ersten Sitzung der Amtsperiode an den Friedberger Stadtrat verteilt. Das ist zu viel, entschieden die Stadträte.

Ähnlich wie der Kreistag und andere Kommunen hat sich der Friedberger Stadtrat für einen papierlosen elektronischen Sitzungsdienst entschieden. Die Zahlen sprechen für sich: Allein für die erste, konstituierende Sitzung des Gremiums im Mai waren sechs Stunden Kopierzeit einer städtischen Angestellten und 5.500 Blatt Papier notwendig.

Nun wird die Software „Mandatos“ eingeführt. Falls Stadträte dafür ein Tablet anschaffen müssen, wird dieses mit maximal 400 Euro bezuschusst.

Kompromiss in Friedberg

Da der Umgang mit den komplexen Unterlagen als PDF-Dateien oft umständlich sei und auch andere Nachteile habe, befürchtete CSU-Stadtrat und Diplom-Informatiker Paul Trinkl: „Viele werden die Unterlagen weiter ausdrucken. Das ist nicht, was wir wollen.“ Einige wenige Stadträte hatten bereits geäußert, sie würden sich weiter Papiervorlagen wünschen.

Mehrere Fraktionen fordern jedoch aus Umweltschutzgründen seit Jahren einen papierlosen Sitzungsdienst. Als Kompromiss schlug Bürgermeister Roland Eichmann (SPD) vor, dass jede Fraktion auf Wunsch ein gedrucktes Exemplar erhalten könne.

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