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20.06.2017

80 Prozent regionale Produkte

Dasinger Bauernmarkt lockt täglich 1000 Kunden an

Egal, ob Bio-Karotten, heimische Kräuter, zertifizierter Honig oder ein deftiges Mittagessen – im Bauernmarkt in Dasing findet man so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Damit die Auswahl noch vielfältiger wird, sind die Geschäftsleiter Veronika Asam, Umberto Freiherr von Beck-Peccoz und Peter Meitinger ständig auf der Suche nach neuen Ideen und Lieferanten.

„Es ist uns wichtig, dass wir immer wieder neue Produkte im Sortiment haben“, sagte Beck-Peccoz. Bis zu zehn Lieferanten kommen im Jahr hinzu. Bei der Auswahl achten die Betreiber auf Regionalität. „Unsere Maßgabe ist, dass mindestens 50 Prozent des Sortiments aus dem Wittelsbacher Land kommt“, erklärte Beck-Peccoz. „Wir liegen aber bei 80 Prozent.“ Damit sei der Bauernmarkt auch Motor für die heimische Landwirtschaft. Hundert Lieferanten bringen ihre Ware zum Bauernmarkt. Es profitieren beide Seiten. „Wir erweitern unser Angebot und die Landwirte und Lieferanten gewinnen Kunden auch über die Landkreisgrenze hinaus dazu“, so Beck-Peccoz. Denn durch die Lage an der A8 zieht der Bauernmarkt Gäste aus ganz Deutschland an. „Bei uns halten ungefähr 2000 Reisebusse im Jahr“, sagt Meitinger. So einen Durchlauf habe man im eigenen Hofladen nicht. Viele Kunden aus der Region würden im Bauernmarkt auf ein Produkt aufmerksam, dass sie danach dann oft vor Ort beim Landwirt kaufen.

Bei tausend Gästen täglich ist ein abwechslungsreiches Angebot unverzichtbar. Neu in diesem Jahr sind Bio-Erdbeeren aus Kissing, die Landwirt Ludwig Asam auf 1,6 Hektar anbaut. „Das gibt es im Umkreis nicht so häufig, da sagt der Bauernmarkt natürlich nicht nein“, sagt Veronika Asam von der Geschäftsführung. Ein Schmankerl ist der selbst gemachte Käse aus Sainbach bei Inchenhofen. „Besonders zu empfehlen ist der Camembert“, sagt Beck-Peccoz. Neu ist außerdem, dass es jetzt auch nicht-saisonales Obst und Gemüse zu kaufen gibt. „Wir haben lange diskutiert, ob wir das machen sollen, aber die Antwort musste lauten: ja“, so Beck-Peccoz. Nun bezieht der Bauernmarkt frische Produkte aus Italien, die der Augsburger Gemüsehändler Sandner dort selbst abholt. Eine weitere Neuheit ist das „Kühbacher Red“, ein rötliches Bier mit 8,5 Prozent Alkohol. „Selbst bei den warmen Temperaturen läuft das ganz gut“, sagt Beck-Peccoz lachend. Eine Abkühlung bekommen die Gäste auch im Gebäude selbst. Denn der Saal ist seit diesem Jahr klimatisiert. (lac)

Samstag, 15. Juli, feiert der Bauernmarkt sein 16-jähriges Bestehen mit einem Grillfest. Beginn um 18 Uhr.

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