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29.01.2020

900 Euro für ein Zentrum für Straßenkinder

Der vierte Faschingsmarkt der Aktion Hoffnung in Mering war aus Sicht der Veranstalter ein voller Erfolg. Mehr als 220 Besucher durchstöberten die große Auswahl an bunten und ausgefallenen Kostümen und besonderen Einzelstücken. Der Reinerlös von 898,56 Euro wird an das Straßenkinderzentrum im Südsudan gespendet.

„Mein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Katholischen Frauenbundes Mering. Ohne deren Engagement vor und während des Marktes wäre es der Aktion Hoffnung nicht möglich, die Faschingsmärkte durchzuführen“, sagt Johannes Müller, Geschäftsführer der Aktion Hoffnung.

Der Projektpartner der Aktion Hoffnung, die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos, kümmert sich in Wau und Kuajok besonders um Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben. Um überleben zu können, sammeln sie Müll und wiederverkäufliche Rohstoffe und verrichten jegliche kleinen Arbeiten. Drogen, Alkohol und Klebstoffschnüffeln sind ein großes Problem; viele rutschen in die Kriminalität ab und sind Gewalt ausgesetzt. Auch die medizinische Versorgung ist schwierig, da wichtige Infrastrukturen zerstört sind und das staatliche Gesundheitssystem oft nicht in der Lage ist, ausreichend zu helfen. Dem will die Ordensgemeinschaft entgegenwirken. In einem neu aufgebauten Straßenkinderzentrum werden derzeit mehr als 800 Kinder und Jugendliche betreut. Sie werden unterrichtet, bekommen zu essen und werden medizinisch versorgt.

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