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Unterbergen

12.09.2018

Abhilfe für marode Kirchstraße in Unterbergen

Der Schmiechener Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung in Vorleistung bezüglich der Planungsarbeiten für den Ausbau der Kreisstraßen Kirchstraße und Hauptstraße .in Unterbergen zu gehen.
Bild: Christine Hornischer

Die Gemeinderäte unterstützen den Vorschlag, für den Landkreis in Vorleistung zu gehen. Bürgermeister Wecker plant im Zuge des Ausbaus noch ein weiteres Projekt für Unterbergen.

 Die Kirchstraße in Unterbergen ist einem maroden Zustand. Das betonte zum wiederholten Male der Schmiechener Bürgermeister Josef Wecker. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates wurde deshalb nun einstimmig beschlossen, bezüglich der Planungsarbeiten für den Ausbau der Kreisstraßen Kirchstraße und Hauptstraße in Unterbergen in Vorleistung zu gehen.

Bereits in der Gemeinderatssitzung vom 6. Juli 2015 war vom Gemeinderat Schmiechen der Beschluss gefasst worden, beim Landkreis einen Antrag zum Ausbau der Kreisstraße zu stellen. Nun aber beabsichtigt der Landkreis aufgrund des schlechten Zustands nicht nur die Kirchstraße, sondern auch die Hauptstraße auszubauen, wofür 2018 bereits Planungskosten im Haushalt des Landkreises berücksichtigt sind. Der Landkreis schlägt nun der Gemeinde vor, in Vorleistung der Planungsleistungen zu gehen. Die Gemeinde habe bei der Ortsdurchfahrt Schmiechen schon gute Erfahrungen damit gemacht.

Diese Vorleistung der Planungsarbeiten hätte für die Gemeinde mehrere Vorteile, so Wecker. Erstens könne man selbst ein Ingenieurbüro suchen und hätte außerdem genügend Zeit, Grunderwerb zu schaffen. Außerdem könnten die Vermessungsarbeiten für das Wasserleitungs- und Kanalkataster Unterbergen im Straßenbereich mit durchgeführt werden.

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Das Gemeindeoberhaupt spielte auch mit dem Gedanken, den Kirchenvorplatz „gleich mitzumachen“ und so eine Dorferneuerungsmaßnahme einzuleiten. „Aber wir sprechen hier von einem Zeitraum von frühestens zwei oder drei Jahren“, sagte er.

Gemeinderat Peter Zerle schlug vor, doch auch gleich den Bereich „Stachus“ ins Auge zu fassen. Außerdem wollte er wissen, wie hoch denn die Vorleistung wäre. Wecker konnte ihn beruhigen, da die erste Abschlagszahlung von 50000 Euro vom Landkreis bereits vier Wochen später überwiesen worden war. Einstimmig nahm der Gemeinderat also die Absicht des Landkreises, in Unterbergen die Kreisstraßen Bergstraße und Hauptstraße auszubauen zur Kenntnis und stimmt der Durchführung der Straßenbaumaßnahmen grundsätzlich zu. Bürgermeister Wecker wird dem Landkreis das Angebot unterbreiten, mit den erforderlichen Planungsleistungen in Vorleistung zu gehen.

Weitere Themen im Gemeinderat waren:

Baulandbeschaffung. Wecker war in letzter Zeit in Unterbergen öfter „überwiegend von jungen Leuten“ nach Bauland im Baulandeigensicherungsmodell gefragt worden. Derzeit besteht die Möglichkeit über das vereinfachte Verfahren (Paragraf 13 b) verhältnismäßig einfach Bauland zu schaffen, wodurch eine Entwicklung in Unterbergen durchaus in Betracht gezogen werden könne, so Wecker. Um den genauen Bedarf zu ermitteln solle eine Umfrage durchgeführt werden, damit ein erforderlicher Grunderwerb und eine Planung nicht ins Leere laufe. Gemeinderat Christian Mutter warf ein, er würde einen bestimmten Zeitraum für die Bauplanung angeben, was gerne angenommen wurde. Bürgermeister Wecker wird die Sachlage im nächsten Gemeindebrief ansprechen.

Krippenbedarfsermittlung. Im Kinderhaus Sternschnuppe stehen derzeit 75 Kindergarten- und 15 Krippenplätze zur Verfügung. Im Kindergartenbereich sind momentan 13 Plätze frei. Die Krippe ist für das Kindergartenjahr 2018/19 ausgelastet, da sie mit 15 Kindern ausgebucht ist. Wie sich der Bedarf an Krippenplätze weiter entwickelt, ist laut Josef Wecker schwer zu sagen, jedoch vermutet er, dass sich die Krippennutzung in naher Zukunft noch eher intensiviert. „Derzeit gibt es satte Zuschüsse von Seiten der Regierung“, informierte Wecker weiter. Bei Neubaumaßnahmen sei mit Zuschüssen in Höhe von bis zu 85 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten zu rechnen. Siegfried Geiger von den Freien Wählern bekräftigte die Annahme Weckers, dass immer mehr Familien auf die Krippe angewiesen seien. Er verwies auf die vielen jungen Familien, die gerade erst gebaut hätten. Um auch im Bereich der Kinderbetreuung am Ball zu bleiben, soll nun bei Eltern mit Kindern unter einem Jahr und bei sonstigen in Frage kommenden Nutzern eine Umfrage durchgeführt werden, um entsprechende Anhaltspunkte zu bekommen und auch rechtzeitig reagieren zu können. „Die Dorfgemeinschaft geht bei den Kindern los“, erklärte Wecker die Wichtigkeit dieses Punktes.

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