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Politik

27.05.2015

Affing muss einen neuen Bürgermeister wählen

Affings Bürgermeister Rudi Fuchs gebt ab August in den Ruhestand.
Bild: Foto: Carmen Jung

Der erkrankte Rudi Fuchs ist ab August im Ruhestand. Für die Neuwahl gibt es schon einen Termin.

Die Affinger müssen einen neuen Bürgermeister wählen. Rudi Fuchs kehrt nicht in sein Amt zurück, wie gestern bereits berichtet. Zum 1. August wird er aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt. Fuchs selbst hat das Ende Januar beantragt. Das bestätigte gestern Zweiter Bürgermeister Markus Winklhofer, der Fuchs seit September vertritt.

Der Gemeinderat hat Fuchs’ Antrag im April zugestimmt, nachdem der Amtsarzt dessen Dienstunfähigkeit bescheinigt hatte. Am Pfingstwochenende wurde die Ruhestandsverfügung rechtskräftig, worauf Fuchs eine Erklärung abgab.

Winklhofer würdigte Fuchs’ Verdienste um die Gemeinde als Geschäftsleitender Beamter seit 1986 und ab 2002 als Bürgermeister. „Während all der Jahre setzte er sich mit großer Kompetenz, Leidenschaft und Weitblick für das Wohl unserer Bürger ein“, so Winklhofer. Insbesondere als Bürgermeister habe er die Gemeinde in hohem Maß weiterentwickelt und sie damit zu einer attraktiven und zukunftsfähigen Kommune gemacht. Die Gründung der Realschule in Bergen nannte er „nur ein Beispiel seiner vielen herausragenden Verdienste“.

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Auch Landrat Klaus Metzger dankte Fuchs für seinen langjährigen Einsatz in verantwortlicher Position und zollte ihm ausdrücklich Respekt für die Verdienste um die Gemeinde. „Die Menschen im Landkreis wissen um die Leistungen von Rudi Fuchs auf kommunalpolitischer Ebene und erkennen diese an“, so Metzger.

Die Parteien bekommen Zeit

Die Neuwahl wird am Sonntag, 20. September, abgehalten. Dieser Termin ist laut Claus Simon, im Landratsamt Aichach-Friedberg für Wahlen zuständig, mit der Gemeinde, der Regierung von Schwaben und dem Bayerischen Innenministerium abgestimmt. Neuwahlen müssen 89 Tage vorher bekanntgegeben werden. Die Parteien und Vereinigungen müssen Zeit haben, Kandidaten zu küren. Die Wahlvorschläge müssen geprüft, die Stimmzettel gedruckt, die Wahlbenachrichtigungen verschickt werden. Vor den Ferien wäre die Zeit zu knapp, eine Wahl während der Ferien wollte man vermeiden, so Simon. Eine Verknüpfung mit dem Affinger Bürgerentscheid über die Sporthalle an der Realschule Bergen am 14. Juni wäre schon zeitlich nicht möglich gewesen. Dazu dürfen laut Simon Abstimmungen, die sich gegenseitig beeinflussen könnten, nicht am gleichen Tag abgehalten werden.

Wie viele Bürgermeisterkandidaten am 20. September auf dem Stimmzettel stehen werden, blieb gestern offen. Zur Frage, ob er antritt, wollte sich auch Markus Winklhofer noch nicht äußern.

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