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Kultur in Mering

19.11.2017

Agatha Christies „Mausefalle“ in Mering

Sehenswert: Die Jugendgruppe des Neuen Theaters Mering brachte Aghata Christies Krimistück „Die Mausefalle auf die Bühne“.

Die Jugendgruppe des Neues Theaters bringt einen Krimi auf die Bühne. Ein Geheimnis bleibt...

An ein Krimi-Stück der Superlative wagten sich die Nachwuchsdarsteller des Neuen Theaters Mering. Die „Neons“, wie sie sich bezeichnen, entschieden sich für das am längsten ununterbrochen aufgeführte Stück der Welt: „Die Mausefalle“ von Agatha Christie. „Das Szenario ist einfach zeitlos, es lässt immer Spielraum für neue Einflüsse“, begründet der Regisseur Maurizio Karge die Entscheidung.

Die Zeit zum Proben war knapp

Er war es auch, der bei der Gestaltung des Bühnenbilds im Dachtheater der Schlossmühle auf authentische Details achtete, sei es das klobige Röhrenradio oder das Porträt der jungen Queen Elizabeth an der Wand. „Zum Glück befanden sich viele Requisiten bereits im Fundus des Theaters“, so Karge, welcher erstmals die Regie für ein Stück übernahm.

„Natürlich gab es zwischendurch auch Schwierigkeiten, aber eigentlich liefen die Vorbereitungen sehr locker ab.“ Keine Selbstverständlichkeit in Hinsicht auf den knappen Zeitraum von zwei Monaten, in denen die acht Darsteller meist nur am Wochenenden proben konnten.

Vom Schneesturm gefangen

Unter ihnen sind die Schüler Denise Bitter und Andreas Umlauf, welche das Ehepaar Ralston verkörpern. Die beiden betreiben eine neu eröffnete Pension, als sie im Radio von einem Mord an einer Frau in London hören. Nach und nach treffen die Gäste ein, die das Gebäude wegen eines heftigen Schneesturms nicht verlassen können. Die Stimmung in der „Mausefalle“ verschlechtert sich noch mehr, als die Figuren von einem Polizisten erfahren, dass sich der gesuchte Mörder vermutlich unter ihnen befindet.

Eine fesselnde Atmosphäre bietet sich dem Publikum. Sie ist vor allem der packenden Darstellung durch die talentierten Nachwuchsdarsteller geschuldet ist. Der mysteriöse Mordfall wird am Ende aufgeklärt, doch wie in jeder Vorführung werden die Zuschauer gebeten, die Identität des Mörders für sich zu behalten. Eine Tradition, welche seit der Uraufführung 1952 in London gepflegt wird. So auch in Mering. Übrigens: Winston Churchill habe die Identität des Mörders bereits zur Pause gekannt.

Weitere Termine

Samstag, 25. November, jeweils 19.30 Uhr; Sonntag, 26. November, 19 Uhr. Karten bei Elektro Schuster in Mering und bei Familie Grundei, Tel. 08233/78 0193, oder unter www.neues-theater-mering.de.

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