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10.03.2009

Allwetterplatz wird runderneuert

Merching (sev) - Der Hartplatz im Merchinger Schulhof braucht dringend eine Rundumerneuerung. Mit Ausbesserungsarbeiten ist es da nicht mehr getan. Die Gemeinderäte erkannten in der jüngsten Sitzung die Problematik und beschlossen einstimmig, 50 Prozent der Kosten für die Sanierung zu übernehmen.

"Der Hartplatz und die Basketballkörbe, die Tore sowie die Netze sind in einem desolaten Zustand", informierte Bürgermeister Martin Walch ( Freie Wähler) die Gemeinderäte. Die Lokale Agenda 21 beantragte eine Sanierung des Platzes, der zu 80 Prozent von Freizeitsportlern und zu 20 Prozent von Schulklassen genutzt werde. Auch im Schulverband wurde dieser Antrag bereits beraten und vorgeschlagen, dass 80 Prozent der Kosten von der Gemeinde und der Rest vom Schulverband übernommen werde.

"Auch wenn wir nichts machen, müssen wir Geld in die Hand nehmen", gab Walch zu bedenken. "Denn wenn der Platz entsorgt wird, kostet das genauso viel wie die Renovierung." Erste Schätzungen liegen bei etwa 12 000 Euro, die für die Neugestaltung notwendig wären. Grundsätzlich herrschte Einigkeit unter den Räten, den Platz zu sanieren. "Wir sollten etwas, das vorhanden ist, erhalten und nicht zerstören, vor allem wenn es von so vielen Jugendlichen genutzt wird", setzte sich Dr. Werner Schrom (CSU) für den Allwetterplatz ein. Zu Diskussionen kam es aber bei der Aufteilung der Kosten. "Wie kommt man denn auf die Verteilung 80 Prozent die Gemeinde und 20 Prozent die Schule?", wollte Rudolf Kopera ( FDP/Parteifreie) wissen. Und Thomas Müller (FDP/Parteifreie) wandte ein: "Wer wollte den Platz? Das war ja wohl die Schule."

Nicht nur die Kommune

Allwetterplatz wird runderneuert

Jetzt, da der Platz renovierungsbedürftig sei, könne man nicht den Löwenanteil auf die Kommune abwälzen. Schrom setzte hinzu, dass die Gemeinde ja zudem Mitglied im Schulverband sei und von dessen Anteil wiederum die Hauptlast mit 65 Prozent übernehme. Er und sein Parteikollege, zweiter Bürgermeister Peter Tomaschko, sprachen sich für eine faire Aufteilung aus: "Jeder übernimmt 50 Prozent."

Anita Menge (FDP/Parteifreie) unterstützte diesen Vorschlag. Sie sorgt sich aber um die künftige Nutzung: "Ich habe die Befürchtung, dass, wenn der Platz wieder schön hergerichtet ist, die Jugendlichen außerhalb des Schulunterrichts nicht mehr darauf spielen dürfen, da es sonst wieder zu Vandalismus kommen könne." Sie machte sich dafür stark, dass der Allwetterplatz auch weiterhin für Freizeitsportler zugänglich bleibe. Einstimmig beschlossen die Räte, die Hälfte der Kosten für die Sportplatzsanierung zu übernehmen und diesen Posten im Haushalt 2009 einzuplanen.

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