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Skifahren

02.01.2019

An Schnee herrscht kein Mangel: Diese Vereine bieten Kurse an

Er ließ sich zäh an, der Winter 2018/19. Doch nach den Schneefällen der letzten Tage herrschen in den Alpen durchaus gute bis sehr gute Wintersportbedingungen – sehr zur Freude der Vereine, die in diesen Tagen ihre Skikurse abhalten.
Bild: Ralf Lienert

Die Vereine aus dem Altlandkreis Friedberg freuen sich über zahlreiche Teilnehmer. Die Verschiebung der Fahrten in den Januar zahlen sich einmal mehr aus.

Die ersten Bilder vom alpinen Wintersport der Saison 2018/19 waren doch eher ernüchternd: Die Strecken, auf denen die Rennen gefahren wurden, weiß, daneben war eher braun die vorherrschende Farbe. Und wie alle Jahre wieder richteten die Verantwortlichen der Skiabteilungen oder Skivereine bange Blicke auf die Langzeitprognosen in Sachen Winterwetter. Würden die Kurse stattfinden können? Muss man Verschiebungen einplanen, oder geht doch alles reibungslos über die Bühne?

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So wie es momentan aussieht, dürfen die Skifreunde aufatmen, die Niederschläge der letzten Tage haben die Schneelage in den Alpen doch erheblich verbessert und so können die Kurse wohl wie geplant stattfinden.

„Wir stehen bei heftigem Schneetreiben auf der Piste in Ellmau/Scheffau im Wilden Kaiser – die Schneelage ist überwältigend und die Pisten sind super präpariert“, meinte Peter Seidenbusch, der Ski-Abteilungsleiter des TSV Friedberg am ersten Kurstag des Vereins. Die Friedberger haben ihre vier Tage schon seit etlichen Jahren komplett in den Januar verlegt. „Wir fahren dreimal in den Weihnachtsferien und dann am ersten Samstag nach den Ferien – das hat sich bewährt“, erklärt Seidenbusch. Die Friedberger sind noch am 4., 6. und 12. Januar unterwegs – immer am Wilden Kaiser, wo am letzten Kurstag auch das Abschlussrennen stattfindet. Früher habe man zwei Kurstage auch zwischen Weihnachten und Neujahr absolviert, die dann aber doch öfter verschieben müssen. 28 Kinder sind beim TSV dieses Jahr dabei, die Zahl ist laut Seidenbusch ein „bisschen rückläufig.“ Dennoch ist man beim TSV Friedberg zufrieden. „Wir haben fünf Gruppen, da kann man schön homogen arbeiten“, so Seidenbusch, den Schneetreiben und der heftige Schneefall am ersten Kurstag nicht aus der Ruhe brachten. „Das stört uns nicht, bei schönem Wetter kann’s ja jeder“, meint er mit einem Lachen.

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TSV Dasing: Schon seit Jahren Start erst im Januar

Schon seit vielen Jahren hält die Skiabteilung des TSV Dasing ihre vier Skikurstage im Januar ab. „Man hat in der Vergangenheit gesehen, dass es keinen Sinn mehr hat, im Dezember fahren zu wollen – das Wetter hat uns in dieser Hinsicht recht gegeben. Seit wir die Skikurse in den Januar gelegt haben, mussten wir kaum einen Kurs verschieben – und wenn, dann eher wegen zu viel Schnee“, erklärt Marcus Jacob, der Dasinger Skiabteilungsleiter. Am 5., 12., 13. und 19. Januar werden die Dasinger ihre Kurs abhalten – und zwar wieder an den Gschwandtkopfliften in Seefeld in Tirol. „Da sind die Bedingungen ideal, es hat eine geschlossene Schneedecke und wir sind mit den Liftbetreibern ständig in Kontakt“, so Jakob. Und Skifahren boomt in Dasing: 74 Kursteilnehmer wurden gezählt, überwiegend Kinder. „Wir sind extrem stark ausgelastet, unsere Angebote werden angenommen und wir haben mehr Teilnehmer als letztes Jahr“, meint Jakob. Nicht weniger als 16 Skilehrer haben die Dasinger im Einsatz und so blicken Marcus Jakob und seine Mitstreiter durchaus optimistisch in die Zukunft.

Bereits zwei Kurstage absolviert

Bereits zwei Skikurstage absolviert hat der Skiclub (SC) Mering, der am Donnerstag, 3. Januar, auch schon den dritten Tag in Angriff nimmt. Die Meringer starteten in Berwang, fuhren dann nach Ehrwald wo sie auch am Donnerstag sein werden und beschließen ihre Kurse am Samstag, 5. Januar, in Berwang. „Die Schneeverhältnisse, die wir vorgefunden haben, sind sehr gut, wir haben keinerlei Probleme, unsere Kurse abzuhalten“, erläutert der Skiclub-Vorsitzende Johannes Kraus. Der Meringer Skiclub ist in Sachen Kurse auch heuer wieder ausgebucht, 65 Teilnehmer – davon die meisten Kinder – wurden gezählt, man ist an allen Tagen mit zwei Bussen unterwegs. „Der Zulauf ist seit Jahren identisch gut“, berichtet der Vorsitzende. Die Meringer halten seit Jahren an den zwei Dezember- und den beiden Januarterminen fest. „Das ist unsere Philosophie: Wir wollen die Kurse komplett in den Weihnachtsferien durchziehen. Und dazu gehen wir auch das Risiko ein, dass es im Dezember mal nicht so gut ausschaut“, so Kraus. Beim SC Mering wirft auch ein anderer Termin schon ein bisschen seinen Schatten voraus: die Marktmeisterschaft. „Die werden wir auch heuer wieder im Rahmen der Aichach-Friedberger Kreismeisterschaften austragen“, lässt Kraus wissen. Gefahren werden diese Titelkämpfe am Samstag, 23. Februar – am Schatzberg in der Wildschönau.

Abschluss auf der Zugspitze?

Ebenfalls schon einen der vier Kurstage absolviert haben die Sport-Freunde Bachern und zwar am Tag vor Silvester am Sudelfeld. „Die Verhältnisse dort waren überraschend gut. Es hatte zwar nicht allzu viel Schnee, aber die Pisten waren bestens präpariert“, berichtet Stefanie Huber, die Leiterin der Bacherner Skischule. Am Donnerstag, 3., und am Samstag, 5. Januar, stehen die nächsten Kurse an und es geht wieder ans Sudelfeld. „Dort dürften sich die Verhältnissen durch die Schneefälle der letzten Tage ja auch noch verbessert haben“, so Huber. Wenn es Wetter und Schnee zulassen, dann soll der Abschluss der Bacherner Skikurstage am Samstag, 12. Januar, wieder auf der Zugspitze über die Bühne gehen. Auch die Bacherner Kurse sind wieder ausgebucht, 35 Teilnehmer hatten sich angemeldet, die meisten waren Kinder. „Aber es gibt auch Erwachsene, die einen Auffrischungs- oder Technikkurs machen wollen“, weiß die Skischulleiterin zu berichten. Sieben Skilehrer sind im Einsatz und ob die Bacherner Skischule die Termineinteilung – zwei im Dezember, zwei im Januar – beibehalten wird, ist nicht in Stein gemeißelt. „Ob wir daran mal wieder was ändern, ob wir komplett in den Januar gehen oder nicht, das wird sich zeigen – das ist eben absolut wetterabhängig“, erklärt Stefanie Huber.

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