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Ansiedlung

30.08.2014

Anderswo fühlten sie sich als Bittsteller

Geschäftsführer Christian Fischer (Mitte) und Martina Wenzl von der Firma Fischer-aic sind zur Freude von Roland Eichmann in Friedberg am Start.
Bild: Andreas Schmidt

Aichacher Firma hatte ihre Umzugspläne fast schon aufgegeben, nun ist sie in Friedberg fündig geworden

Nebenan wird schon gebaggert für das neue Euro-Hotel, beim ersten Spatenstich für den Mineralwerkstoffverarbeiter Fischer-aic blieb es zumindest gestern noch bei Handarbeit. Aber schon im Frühjahr 2015 will die bisher kleine Aichacher Firma mit vier Mitarbeitern umsiedeln in das neue Friedberger Gewerbegebiet an der Autobahn bei Derching. Dort wollen sich die bisherigen Aichacher um Geschäftsführer Christian Fischer und Martina Wenzl vergrößern in einem Neubau mit 1200 Quadratmetern auf zwei Etagen. Im Obergeschoss wird dann auch Platz für einen Ausstellungsraum sein. So will Fischer-aic künftig auch Privatkunden ansprechen, unter anderem mit fugenlosen Bäderlösungen und Designelementen für die Küche. Bisher verkaufte Fischer-aic individuelle Formteile für den Sanitär- und Küchenbereich wie Theken und Waschtische nur an Firmenkunden.

Der Weg hin zum Spatenstich am Derchinger Winterbruckenweg verlief zunächst holprig. Am bisherigen Standort an der Aichacher Robert-Koch-Straße war es seit Jahren zu eng geworden, berichtet Geschäftsführer Fischer. Doch aus dem längere Zeit angepeilten neuen Standort in Augsburg wurde doch nichts. Wie ein Bittsteller sei man sich dort vorgekommen, ärgerte sich Architekt Hannes Köhler. Beinahe hätten die Aichacher ihre Umzugspläne aufgegeben. Doch der Friedberger Wirtschaftsbeauftragte Peter Resler machte neuen Mut zu einem Neuanfang im Gewerbegebiet „Friedberg-Park an der A8“.

Dort freute sich gestern Bürgermeister Roland Eichmann, einen inhabergeführten Mittelständler willkommen zu heißen. Eine gute Durchmischung des Gewerbegebiets sei der Stadt ein Anliegen. Und Eichmann versprach Geschäftsführer Fischer, dass er bald weitere Nachbarn bekommen wird. Denn es gibt dort mehrere Interessenten auch für große Flächen. „Das Gebiet wird sich zügig füllen“, sagte der Bürgermeister voraus. Und aufgrund von Nachfragen aus der Baubranche könnte sich Eichmann vorstellen, dass sich der Friedberg-Park zu einer Art Kompetenzzentrum im Baubereich entwickelt.

Bauen wird den neuen Firmensitz die Nördlinger Fertigbaufirma Eigner. Am Winterbruckenweg investiert die Firma Fischer-aic etwa 1,2 Millionen Euro. Auch neue Arbeitsplätze sollen entstehen. (scha)

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