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Ried

28.12.2018

Auch Baindlkirch soll aufgehübscht werden

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2 Bilder
Die Pfarrkirche St. Martin in Baindlkirch: Nun soll auch in diesem Ortsteil die Dorfmitte neu gestaltet werden.
Bild: Heike John (Archiv)

Die Rieder Gemeinderäte blicken auf ein Jahr zurück, in dem viel umgesetzt worden ist. In Baindlkirch steht das nächste Projekt an.

Viele Projekte wurden in der Gemeinde Ried im Jahr 2018 umgesetzt. Im Mai wurde die neue Ortsmitte Hörmannsberg gefeiert. Im Juli wurden die Räume der Schule, offenen Ganztagsschule und des Kinderhauses eingeweiht und im August ist der neue Edeka-Markt in Ried eröffnet worden.

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„Zurückblickend war jede Veranstaltung eine schöne Feier mit vielen Besuchern und Mitwirkenden, die zu einem guten Gelingen beigetragen haben“, freut sich Bürgermeister Erwin Gerstlacher. Und: „Ich könnte jetzt erwähnen, dass bei der Einweihung des Edeka-Marktes sogar der Innenminister Joachim Herrmann anwesend war. Doch mindestens genauso erwähnenswert scheint mir, dass hunderte Bürger und die Rieder Vereine mit dabei waren. Ich habe mich sehr gefreut und bin dankbar über diese rege Teilnahme.“

Mit dem Bau des Lebensmittelmarktes sei ein Meilenstein für Ried gesetzt worden. Die Nahversorgung für die Bewohner der Gemeinde Ried sowie der umliegenden Ortschaften sei gesichert. In Ried sei ein Zentrum entstanden, in dem man sich trifft und begegnet. „Ereignisse wie diese zeigen mir immer wieder, wie wichtig die Zusammenarbeit ist. Gemeinsam lassen sich Dinge schneller und besser verändern. Vom Miteinander lebt jede Familie, jede Firma und auch jede gute Gemeinde“, so Gerstlacher. „Aufgrund dessen bedanke ich mich auch sehr für die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. Wir diskutieren, beleuchten die Angelegenheit von vielen Seiten und finden viele gemeinsame Lösungen zum Wohl der Gemeinde“, lobt Gerstlacher.

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Weitere Schritte für den Einstieg in die Dorferneuerung

Derzeit werden in Abstimmung mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben (ALE) die weiteren Schritte für den Einstieg in die Dorferneuerung getan. Hintergrund ist, dass die Ortsmitte Baindlkirch erneuert werden soll. Dazu hat die Rieder Verwaltung im August 2017 beim ALE einen Antrag auf Unterstützung und Förderung eingereicht. Der Leiter der Abteilung Land- und Dorfentwicklung für den Landkreis Aichach-Friedberg, Ludger Klinge, hat aufgrund der Größe von Baindlkirch und der vielen unterschiedlichen förderungsfähigen Handlungsfelder eine sogenannte „umfassende Dorferneuerung“ vorgeschlagen. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, das sich auf mehrere Jahre hinziehen wird. Außerdem ist die Mitwirkung aller Bürger ein sehr wichtiger Punkt. Derzeit befindet sich die Gemeinde noch ganz am Anfang der „Vorbereitungsphase“. In dieser werden neben Planungsschwerpunkten, Zielen und Visionen auch der Istzustand sowie Defizite erarbeitet. Diesem Zweck diente ein zweitägiges Seminar im Oktober in Thierhaupten, zu dem sich 16 Anwohner von Baindlkirch sowie zwölf Personen aus dem Gemeinderat angemeldet hatten. Das Seminar diente zugleich als Einstieg in die Bürgerbeteiligung. Auf Grundlage der Ergebnisse des Seminars erarbeitet das ALE derzeit das Leistungsverzeichnis für die Ausschreibung der Leistungen für die Vorbereitungsphase, die sich ungefähr eineinhalb Jahre hinziehen wird. Die Auswahl liegt bei der Gemeinde selbst. Sie soll im Februar 2019 erfolgen.

Glasfaseranschluss für die Grundschule Ried

Glasfaser Die Rieder Räte haben zudem einstimmig beschlossen, im Rahmen einer Glasfaserrichtlinie eine Zuwendung für einen Glasfaseranschluss für die Grundschule Ried zu beantragen. Im Falle einer Förderung beschloss der Gemeinderat auch, den Auftrag an die miecom-Netzservice GmbH zu einem Preis von 49014,91 Euro zu vergeben. Gerald Modlinger von der Bürgergemeinschaft wollte wissen, ob denn eine Kostenberechnung erfolgt sei, da ja nur ein Gebot abgegeben worden sei. Der Preis halte sich absolut im Rahmen, so Bürgermeister Erwin Gerstlacher.

Auch für die Verbesserung der IT-Ausstattung an der Grundschule Ried wird eine Förderung beantragt. Diese kann bis zu 90 Prozent betragen. Die Kommune als Träger der Grundschule Ried verpflichtet sich jedoch, die IT-Ausstattung mit dem Medienkonzept der Grundschule abzustimmen. Außerdem muss die Ausstattung votumskonform sein, das heißt dem „Votum 2018“ des Beraterkreises zur IT-Ausstattung von Schulen entsprechen.

Dem Beraterkreis gehören neben Vertretern des Staatsministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen und dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München auch Vertreter der Kommunen sowie IT-erfahrene Lehrkräfte aller Schularten an. Über die Ausstattung der Schule selbst muss im Jahr 2019 ein gesonderter Beschluss gefasst werden. Claudia Mayer von der Lebensqualität wollte wissen, ob die Schule denn dann IT-mäßig betreut werde. Diese Leistung werde dann extern vergeben, so Gerstlacher. In Ried plane man mit ungefähr 20000 Euro.

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