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Auch in der kleinsten Gemeinde werden Bauplätze gebraucht

Kommentar Von Philipp Schröders
07.04.2021

Steindorf baut nicht nur ein neues Feuerwehrhaus. Um die Einsatzzentrale herum werden auch Bauplätze bereitgestellt. Das ist eine gute Idee.

Vor zwei Jahren zog die Gemeinde Steindorf bei der Feuerwehr die Notbremse. Die Kommune hatte einen Bedarfsplan erstellen lassen. Daraus ergab sich, dass Steindorf die Anforderungen des Brandschutzes mit der jetzigen Struktur nicht erfüllen kann. Da die einzelnen Gruppen tagsüber nicht mehr genug ehrenamtliche Einsatzkräfte stellen konnten, entschieden die vier Ortsvereine eine große Gemeindefeuerwehr zu bilden. Für die wird in Zukunft auch eine neue Einsatzzentrale gebraucht.

Der Bedarfsplan ergab, dass der ideale Standort des neuen Feuerwehrhauses zwischen Steindorf und Hofhegnenberg sein sollte. Bald eröffnete sich an der Vorstattstraße eine Option. Doch die Gemeinde ging noch einen Schritt weiter. Da ein Bebauungsplan nur für das Feuerwehrhaus etwas mager ausgefallen wäre, wurde das Gebäude in ein Baugebiet integriert. Steindorf ist die kleinste Gemeinde im Landkreis. Dennoch wächst auch sie stetig. Vor zwei Jahren knackte die Kommune die 1000-Einwohner-Marke. Daher ist es gut, dass sie die Möglichkeit eröffnet, neu zu bauen.

Auch ein Mehrfamilienhaus wird in dem Baugebiet errichtet

Zudem wird in dem Baugebiet auch ein Mehrfamilienhaus errichtet, das in Gemeindehand bleibt. Auch in Steindorf gibt es Menschen, die lieber zur Miete wohnen wollen beziehungsweise es sich nicht leisten können, eine Immobilie zu kaufen. Die Gemeinde versucht, auch diesem Umstand gerecht zu werden.

Lesen Sie dazu den Artikel: In Steindorf entsteht neben dem Feuerwehrhaus ein neues Baugebiet

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