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08.08.2018

Auch mit 90 voller Lebenslust

Die ersten Gratulanten zu Lothar Härtwigs 90. Geburtstag waren seine Tochter Elvira Fischer und seine Schwester Christine Königer.
Bild: Heike John

Gefragt nach seinen Interessen und Hobbys sprudelt es aus Lothar Härtwig nur so hervor. Der Jubilar, der im Seniorenzentrum St. Agnes seinen 90. Geburtstag feiern konnte, ist noch voller Tatendrang und Lebenslust. Von Beruf war er Eisenbahner, kam 1948 nach Mering und arbeitete sich bis zum Bundesbahnbetriebsinspektor hoch. Lange Jahre wohnte und arbeitete der aus dem Erzgebirge stammende Härtwig in Althegnenberg. Dass er begeisterter Hobbyreiter war und in seiner Freizeit auch gerne boxte, davon zeugen die vielen Bilder in seinem Zimmer. Das Ruhekissen mit Meringer Wappen, das Bürgermeister Hans-Dieter Kandler dem Jubilar bei seinem Geburtstagsbesuch als Geschenk der Gemeinde überreichte, wird Lothar Härtwig derzeit noch wenig nutzen. Vieles interessiert ihn, der Tag ist gut ausgefüllt. „Ich bin hier im Haus recht beliebt, weil ich mich gerne um meine Mitmenschen kümmere“, weiß Härtwig. „Ich komme mit allen Damen gut aus“, erklärt er augenzwinkernd. Seine fürsorgliche Art sei eine Bereicherung für St. Agnes, lobt auch Einrichtungsleiter Klaus Mayinger. Dass er sich für seine Mitmenschen interessiert, kommt auch von seinem Verständnis als Christ. Täglich liest er in der Bibel. Dazu verwendet der an grünem Star leidende Jubilar ein besonderes Lesegerät, das ihm auch bei der täglichen Zeitungslektüre hilft. „Diese kaufe ich mir oben im Ort“, sagt Lothar Härtwig und erzählt stolz, dass er immer noch seine Spazierrunden machen kann.

Seine Fitness erklärt er sich mit einem soliden Lebenswandel. „Ich habe nie geraucht und viel Sport getrieben“, betont der Jubilar und holt zur Bestärkung ein Foto hervor, das ihn in früheren Jahren braun gebrannt und in Bodybuilderpose zeigt. Vier Söhne und vier Töchter zog Lothar Härtwig zusammen mit seiner Frau groß. Eine davon ist Elvira Fischer, die in Mering-St. Afra wohnt und die Betreuung ihres Vaters übernommen hat. „Wir waren acht Kinder, aber uns hat es an nichts gefehlt“, erinnert sich die Tochter voller Dankbarkeit. Ob Ski oder Schlittschuhe oder sogar ein Karussell, „alles hat der Papa für uns selbst gebaut“. Sie und seine Halbschwester Christine Königer aus Mühldorf am Inn gehörten zu den ersten Geburtstagsgästen. „Auch Post von Landrat Klaus Metzger bekam der Jubilar: eine Kerze mit Landkreiswappen. (jojo)

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