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Bobbycarrennen in Hörmannsberg

05.05.2014

Auf der Mülltonne zum Sieg

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2 Bilder
Hochspannung vor dem Start (oben) und ab ging’s: Zum zweiten Mal düsten die Teilnehmer beim Großen Preis von Hörmannsberg in Bobbycars – und erstmals auch Mülltonnen – den Katzenberg hinab
Bild: B. Weizenegger

Hochspannung beim Großen Preis von Hörmannsberg  - am Sonntagnachmittag flitzten Bobbycars und fantasievolle Rennwagen den Katzenberg hinunter

Von Brigitte Glas

Ried-Hörmannsberg Wenn bunte Plastikfahrzeuge den Katzenberg hinuntersausen, wird der Große Preis von Hörmannsberg ausgetragen. Auf den großen Erfolg vom letzten Jahr hin, ging es am Sonntag in das zweite erfolgreiche Rennen der Freiwilligen Feuerwehr des Rieder Ortsteils. 36 Kinder und 12 erwachsene „Kinder“ stellten sich der Herausforderung von einer Startrampe aus auf dem Radweg in den Ort hinein zu sausen. Im KO-System, das heißt, immer zwei Fahrer fuhren gegeneinander und der schnellere kam weiter, lieferten sich vor allem die Kinder so manches heiße Rennen. Gelegentlich kam mal einer vom Weg ab oder fiel mit dem Gefährt um, aber passiert ist so gut wie nichts. Gewonnen hat am Ende der Vorjahressieger und Favorit, Andreas Leberle. Mit seinen sechs Jahren und seinem getunten Fahrzeug setzte er sich klar gegen die Konkurrenz durch und gewann den Endlauf gegen den 13-jährigen Julius Grundler. „War ja klar, mit diesem Bobbycar“, meinte Julius´ Vater. Aber Achtung: Es wachsen neue Konkurrenten nach. Der soeben vier Jahre alt gewordene Tobias Erhard war sich zuerst nicht sicher, ob er von der großen Start-rampe aus überhaupt fahren soll. Dann fasste er sich ein Herz und kam prompt bis in den dritten Lauf.

Nicht ganz so schnell ging es mit den über 16-Jährigen bergab. So manches Kinderfahrzeug ächzte und stöhnte unter dem erwachsenen Gewicht. Andere entledigten sich kurzerhand des Fahrers. Im Endlauf trafen dann Markus Igl und Fabian König aufeinander. Da streikte keines der Bobbycars und beide fuhren exakt zum selben Zeitpunkt über die Ziellinie. Das entscheidende Rennen hätte also wiederholt werden müssen. Aber Markus Igl ließ seinem Gegner den Vortritt und Fabian König wurde zum Sieger erklärt.

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Auf Markus Igl wartete schon die nächste Herausforderung: Das zum ersten Mal ausgetragene Müll-tonnenrennen. Die Feuerwehrjugend hatte vier Tonnen mit einer zweiten Achse und Lenkung präpariert. Bremsen hatten sie nicht angebracht und so kamen hier nur die größeren Rennfahrer, die mit den Füßen den Boden erreichen konnten an den Start. Zwölf Fahrer gingen mit den vier Tonnen auf die Strecke. Zwei grüne, eine blaue und eine pinkfarbene „Tussitonne“ standen zur Auswahl. In den ersten Läufen lag die „Tussytonne“ immer hinten und es wurde gefeixt, ob das an der Tonne oder Tussy obendrauf läge. Im Endlauf trafen Michael Kregler und Anja Sedlmeir aufeinander.

Exakt zum entscheidenden Rennen stand das pinkfarbene Gefährt nicht zur Verfügung, es war gerade unten im Ziel. Auf einer „Männertonne“ fuhr Anja Sedlmeir schließlich zum Sieg. Wie schon im vergangenen Jahr war es wieder ein Heidenspaß. Initiator und Rennleiter Hubert Steinhart kann sich gleich an die Vorbereitung fürs nächste Jahr machen.

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