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Jubiläumsjahr in Friedberg

26.06.2013

Ausstellung statt Baubeginn im Schloss

Noch im Dunkeln liegt es derzeit, wann der eigentliche Umbau des Wittelsbacher Schlosses in Friedberg angepackt wird.
Bild: Andreas Schmidt

Weil der Umbau in die Ferne gerückt ist, kann 2014 wahrscheinlich noch Stadtgeschichte präsentiert werden

Friedberg Der Umbau des Friedberger Schlosses verzögert sich wahrscheinlich so lange, dass möglicherweise ein Teil des Stadtjubiläums im nächsten Jahr dort begangen werden kann. Die städtische Kulturabteilung hat derzeit jedenfalls die Ausstellung zur dann 750-jährigen Stadtgeschichte im Schloss vorgesehen. Angedacht war sie zunächst in der Archivgalerie. Doch der städtische Kultur-Abteilungsleiter Frank Büschel würde gerne das Schloss „als Wiege der Stadt“ für die Historien-Präsentation bevorzugen. Eröffnet werden soll sie Mitte Februar 2014 und durchaus einige Monate dauern.

Damit ist mehr möglich in der Archivgalerie

Ursprünglich sollte der Umbau auch im Inneren schon jetzt im Gange sein. Doch wann Museumsumbau, Sanierung, Brandschutzmaßnahmen, Fluchtwege usw. im ersten Bauabschnitt angepackt werden können, ist derzeit unklar durch den andauernden Rechtsstreit um die Schlossnutzung. Wie berichtet, hatte das Verwaltungsgericht die Umbaugenehmigung nach Klagen aus der Nachbarschaft einkassiert. Dagegen hat die Stadt Berufung eingelegt.

Ausstellung statt Baubeginn im Schloss

Ist im Schloss 2014 noch Platz für die Stadtgeschichte, bietet dies zusätzlichen freien Raum für weitere Ausstellungen in der Archivgalerie. An folgenden Präsentationen zum Stadtjubiläum wird derzeit getüftelt:

Historische Ausstellung Vorbereitet wird die Präsentation wichtiger Stationen der Stadtgeschichte durch Stadtarchivar Manfred Strehle und Museumsleiterin Alice Arnold-Becker. Einen roten Faden durch die 750 Jahre soll das Thema Grenze als Chance und Bedrohung liefern.

Friedberger stellen aus Auch für Hobbykunst soll beim Stadtgeburtstag Platz sein. Die Stadt bietet dafür im März und April kostenfrei die Archivgalerie an. Weil mehrere Wechsel vorgesehen sind, und sich Ausstellende auch zusammentun können, sollten einige zum Zuge kommen können. Interessenten melden sich bei der Stadt Friedberg bei Philipp Köhler, Telefon 0821/6002-126 oder E-Mail philipp.koehler@friedberg.de

Kunstaktion 750 Im Mai dreht sich in der Archivgalerie alles um 750. So viele Stunden dauert auch die von Künstler Petrus vorbereitete Aktion. Der Friedberger lädt andere Kunstschaffende dazu ein, jeweils 750 Einzelteile beizusteuern, die zusammen ein Gesamtwerk ergeben. Petrus selber hat schon einen kleinen Anfang gemacht, indem er 750 zerbröselte Friedberger Mauerstückchen in eine Flasche gefüllt. Ein Krümel für jedes Jahr, das die Stadt auf dem Buckel hat.

Kinder-Visionen Auch Schulen sind eingeladen, sich zu beteiligen. Der Vorschlag der Stadt lautet, dass sich Schulkinder Gedanken über die Stadt der Zukunft machen: Wie sieht Friedberg im Jahr 2050 aus? Den Kindern traut Kulturabteilungsleiter Büschel visionäres Denken zu.

Kunstspechte Mit ihrer Jahresausstellung rücken die Kunstspechte vom Frühjahr nach hinten in die erste Novemberhälfte.

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