Premiere

23.07.2014

Ballett macht Spaß

Dornröschen wird von der Spindel gestochen – das Eurasburger Ballettstudio Pirouette brachte den Klassiker neu bearbeitet auf die Bühne.
Bild: Manuela Rieger

Studio Pirouette zeigt bearbeitete Fassung von „Dornröschen“

Das Ballettstudio Pirouette präsentierte Dornröschen – und sogar noch viel mehr, wenn dann auch Gärtner, Köche und Teufelchen auftauchen. Die hat die Tänzerin und Choreografin Edina Menacher einfach dazugepackt in ihrer märchenhaften Fassung des Tschaikowsky-Klassikers, der in der Mehrzweckhalle Eurasburg heftig umjubelte Premiere hatte – viel, viel Applaus. Beteiligt waren alle Ballettgruppen des Studios Pirouette und die Vhs-Ballettgruppen aus Friedberg und Kissing, die ebenfalls unter der Regie Edina Menachers trainieren.

„Dornröschen“, so klassisch wie nötig und so heiter wie möglich, hier wird niemand überfordert: Das Mammutballett wurde auf handliche zwei Stunden sinnvoll reduziert. Und man bekommt, was man als „Dornröschen“ erwartet: schöne Bilder und überwiegend ansprechenden Tanz. Aller Ehren wert ist der Versuch, hier mal die große Schule des Balletts zu präsentieren. Und es ist auch zu sehen, wie unglaublich schwierig das klassische Ballett mit seinen Sprüngen und Schwüngen doch sein kann. Da fällt es den Tänzerinnen nicht leicht, sich zusätzlich auch noch mit der Enge der Bühne zu synchronisieren – wie bei den diversen Soli der Feen. Dafür entschädigt das Königspaar mit übertriebener Gelassenheit. Und die vielen Elfen, für die sich dieser Nachmittag lohnt. Vor allem macht das Ballett Spaß, es passt mit seinen teilweise zuckerstangensüßen Szenen so richtig in die Märchenwelt, wenn da im Ballettschritt Rosenblätter die Bühne beherrschen.

Das Ganze hat auch den nötigen Schuss Humor mit Jägern, die als Machos herumstolzieren, oder einem Teufelsreigen, der einfach einschläft. Und da waren ja auch noch die vielen kleinen Gärtner und Köche, die zusammen mit Dornröschen (Josephine Grau) tanzen dürfen. (riem)

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