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Meringer Volksfest

15.05.2017

Bar im Meringer Festzelt wird verändert

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Bier ist für 16-Jährige erlaubt, doch Hochprozentiges soll im Festzelt an unter 18-Jährige nicht ausgeschenkt werden.
Bild: Peter Stöbich

 Hochprozentiges soll künftig nur noch im separaten Bereich ausgeschenkt werden. Was Festwirt Burkhard Greiner nicht mehr haben möchte

Es ist vorbei - das Meringer Volksfest macht nun wieder für ein Jahr Pause. Zufrieden sind Festwirt Burkhard Greiner und Bürgermeister Hans-Dieter Kandler. „Nachdem mir nun die ersten Zahlen vorliegen, ist die Bilanz besser ausgefallen als im Vorjahr“, rechnet der Meringer Festwirt. Doch erst zum Ende der Woche stehe fest, wie viel Liter Bier heuer von den Besuchern getrunken wurde.

Aufgegangen sei das Veranstaltungskonzept. „Zunächst fürchteten wir die Konkurrenz der Friedberger Schlagertage, doch die haben uns kaum Publikum genommen“, sagt Greiner. Moderate Preise für Getränke und Speisen sowie die familiäre Atmosphäre seien es wohl, die Volksfestbesucher schätzen.

Ein Dorn im Auge ist dem Festwirt aber die Bar im Bierzelt. „Die wird es so im nächsten Jahr nicht mehr geben“, sagt er. Es könne nicht sein, dass sein Team darauf achte, dass kein Alkohol an Jugendliche unter 16 Jahren ausgeschenkt werde und in der Bar das nicht in gleicher Form eingehalten werde. Die Bar wird vom Party- und Veranstaltungsservice Acky Resch aus Mering betrieben. „Ich habe schon mit ihm gesprochen und das Konzept wird nächstes Jahr geändert“, informiert Greiner.

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Er habe durchaus Verständnis, dass dies oft nicht zu kontrollieren sei, wenn über 18-Jährige sich an der Bar hochprozentige Drinks kaufen und diese dann draußen an Minderjährige verteilen. „Deshalb muss die Bar nächstes Mal abgetrennt und Security für diesen Bereich zusätzlich abgestellt werden“, erklärt Greiner.

Zudem dürfe dann nur in der vom Zelt abgetrennten Bar die dort ausgeschenkten Getränke konsumiert werden. „Nur so können wir verhindern, dass Hochprozentiges an Minderjährige gelangt“, betont Greiner. Acky Resch ist bereits in Planungen für nächstes Jahr: „Die Bar wird so eingefriedet, dass es auch nicht möglich sein wird, von dort Getränke nach außen zu reichen.“ Er fürchte jedoch, um die Stimmung im Barbereich: „Es wird ein vollkommen separater Bereich, das ist schon sehr schade.“ Es sei die Unvernunft anderer, die diesen Schritt notwendig machen würde.

Nach seinen Informationen sind auch die Schausteller mit ihren Umsätzen zufrieden. „Der Donnerstag und der Sonntag waren etwas weniger besucht, was zum einen am Regen und andererseits am Muttertag liegt“, sagt Greiner. Für ihn als Veranstalter lohne sich auch ein kürzeres Fest. „Dann haben wir auch an vier Tagen jedesmal eine Veranstaltung im Zelt.“ Bei zehn- bis vierzehntägigen Veranstaltungen gebe es immer wieder mal einen Tag Flaute. „Und die Kosten bleiben aber für den Wirt trotzdem bestehen“, rechnet Greiner vor.

Er ist auch im nächsten Jahr gerne wieder in Mering. „An mir soll es nicht liegen, ich komme gerne“, sagt er. Die Planungen laufen schon für das Volksfest 2018. „Gerne würde ich vom Freitag, 27. April, bis Montag, 30. April, das Volksfest veranstalten, dann kämen wir keinen Maifeiern in die Quere“, so Greiner weiter. Hierzu laufen noch die Verhandlungen.

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