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01.09.2020

Batnight in Kissing fällt ins Wasser

Bei Regen fliegen die Fledermäuse nicht

Es hätte sehr interessant sein können, aber die hiesige Exkursion zur 24. Internationalen Fledermausnacht fiel buchstäblich ins Wasser.

Sie heißen Mausohren, Hufeisennasen oder Abendsegler: Fledermäuse faszinieren auch mit ihren spektakulären Flugkünsten. Und weil sie nachtaktiv sind, also in der Dämmerung und im Dunkeln fliegen, gehören sie zu den sagenumwobensten heimischen Tieren. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hatte am Wochenende bayernweit zu Exkursionen unter dem Titel Batnight eingeladen. So auch in Kissing. Ausgerüstet mit Taschenlampen und Bat-Detektoren, also Geräten, die die Ultraschallrufe der Fledermäuse für das menschliche Ohr hörbar machen, hätten große und kleine Naturfreunde die Tiere beobachten können. So wäre der Plan gewesen. Aber bereits Stunden vorher hatte der Himmel die Schleusen aufgemacht und es goss in Strömen. Bei solchem Wetter fliegen die Fledermäuse nicht.

In Bayern gibt es insgesamt 25 Fledermausarten, von denen alle als gefährdet gelten. Die jährlich stattfindende Fledermausnacht soll darüber informieren. Für den Fledermausschutz sind die Mitarbeit und das Verständnis von Privatpersonen besonders wichtig, da die Tiere ihre Winter- und Sommerquartiere auch und vor allem in Häusern, Kirchen und anderen Gebäuden beziehen. Durch die Fledermausnacht sollen Kenntnisse über die Lebensräume und Verhaltensweisen von Fledermäusen vermittelt und Berührungsängste der Menschen abgebaut werden, um einen effektiven Schutz der Tiere zu gewährleisten. (glb)

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