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Gewerbepark

24.02.2018

Bauausschuss pocht auf Ortsumgehung

Kissinger sehen Straße durch Ausgleichsflächen für das Meringer Projekt in Gefahr

Trotz der aktuellen Entwicklung im Hinblick auf den Gewerbepark-West in Mering bleibt die Gemeinde Kissing bei der Darstellung der Ortsumfahrung.

Wie berichtet, sind der geplante Gewerbepark und die Ansiedlung des Logistikers Honold mit dem Roboterhersteller Kuka seit Monaten ein beherrschendes Thema im Süden des Landkreises Aichach-Friedberg. Die Sitzungsunterlagen des Kissinger Bau- und Werkausschusses hatten deshalb den Tagesordnungspunkt „Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) beim Gewerbepark Mering West“ enthalten, weil der Roboterhersteller Kuka als Investor einen engen Zeitplan vorgegeben hatte: Damit es mit der Niederlassung klappe, müsse schon in wenigen Wochen Baubeginn sein. Jetzt jedoch ist der Roboterhersteller abgesprungen. In Mering werden die Planungen wieder von vorne beginnen. Kissings Bürgermeister Manfred Wolf, der bereits von den neuen Plänen unterrichtet war, sagte daher in der Sitzung: „Egal, wie die sich entscheiden, aber wir sollten die mögliche B-2-Umfahrung im Flächennutzungsplan berücksichtigen.“

Auslegungsverfahren dauert noch an

Ludwig Asam von den Grünen beschwor ein Bild von Lastwagen herauf, die durch Kissing donnern. Franz-Xaver Sedlmeyer von der CSU wollte wissen, wo genau denn die Ausgleichsflächen des Marktes Mering seien. „Wenn es blöd läuft, haben wir keinen Platz für die Ortsumgehung“, sagte er. Wolf war von diesem Argument überzeugt und stellte das Thema zurück, da „wir ja noch bis zum 9. März Zeit haben“. Denn so lange führt der Markt sein Auslegungsverfahren durch. (hch)

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