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Spatenstich in Egenburg

16.10.2013

Baubeginn an der Ortsumfahrung

Viel Prominenz hatte zum Spaten gegriffen, um der Ortsumfahrung von Pfaffenhofen an der Glonn den richtigen Start zu geben.
Bild: Anton Schlickenrieder

In etwa zwei Jahren soll die Trasse um Pfaffenhofen an der Glonn herum fertig sein

Der Freistaat Bayern hat jetzt mit dem Bau des zweiten Teils der Ortsumfahrung von Pfaffenhofen an der Glonn (Landkreis Dachau) begonnen. Damit können die Bürgerinnen und Bürger des Verwaltungssitzes und des Ortes Egenburg hoffen, dass in etwa zwei Jahren der Innerortsverkehr sehr viel geringer sein wird. Gestern Vormittag war Spatenstich für die Maßnahme, die das Friedberger Architekturbüro Hyna geplant hat und das die Assner GmbH und Co KG (Landsberg) errichtet. Auch Radfahrer profitieren davon, denn deren Wegnetz wird wieder etwas dichter geknüpft.

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Zur Feierstunde im Westen Egenburgs war nicht nur der aktuelle Gemeinderat eingeladen, sondern auch Ex-Ratsherren, die vor gut einem Jahrzehnt die ersten Schritte für die Umfahrung in die Wege leiteten. Den ersten Teil davon, den Neubau um Wagenhofen herum, konnten das Staatliche Bauamt Freising und die Kommune bereits im Jahr 2007 für den Verkehr freigeben. Wie groß die Akzeptanz der Umfahrung in der Bevölkerung ist, konnte Peter Weywadel, der Fachbereichsleiter Straßenbau in der Freisinger Behörde, an einem Beispiel festmachen: „Das Vorhandensein von Rebhühnern und Wachteln hat uns zwar für mindestens ein Jahr ausgebremst. Aber der Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Oberbayern ist nach Ablauf der Klagefrist sofort rechtskräftig geworden. Ein Umstand, den wir heute nicht mehr oft erleben“. Er wie auch Bürgermeister Helmut Zech dankten deshalb den betroffenen Grundstückbesitzern. Und auch für die Tiere und die Natur wurden die nötigen Ausgleichsflächen gefunden und eingerichtet. Mit zum Spatenstich gekommen war auch Rieds Bürgermeister Anton Drexl als Nachbar. Er hat ja zusammen mit Zech ermöglicht, dass es seit wenigen Jahren einen Radweg entlang der Staatsstraße 2052 von Ried bis kurz vor Egenburg gibt; dieser wird jetzt unter der neuen Trasse hindurch bis zum Ortsrand hin vollendet. Eine ganze Reihe weiterer Ehrengäste ließ es sich nicht nehmen, bei dem Ereignis dabei zu sein. Der 15. Oktober 2013 sei ein Tag der Freude, meinte CSU-Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath; die Ortsumfahrung von Pfaffenhofen sei derzeit die einzige Maßnahme mit erster Dringlichkeit im Landkreis Dachau.

Hoffnung auf das rot-weiße Band der Verkehrsfreigabe

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Seidenath versprach aber auch, seinen Einfluss in der neuen Staatsregierung geltend machen zu wollen, dass in den Bereich der Staatsstraßen mehr Finanzmittel fließen. Sein SPD-Kollege Martin Güll nahm dies dankend zur Kenntnis und hoffte, dann in zwei Jahren wirklich das rot-weiße Band bei der Verkehrsfreigabe durchschneiden zu können.

Zech wiederum erinnerte an seinen Vorgänger Stefan Kiemer, auf dessen Initiative hin die ersten Schritte für diese Baumaßnahme getan wurden. Dass es ohne den großen Antrieb der Kommune nicht zum Baubeginn gekommen wäre, hatte zuvor schon Weywadel betont. „Alle Beschlüsse zur Umfahrung haben wir im Gemeinderat einstimmig gefasst und damit gezeigt, dass wir gewillt waren, das gemeinsam umzusetzen“, sagte Zech dazu.

Bei uns im Internet

Eine Bildergalerie zum Spatenstich für die Ortsumfahrung finden Sie unter

www.friedberger-allgemeine.de

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