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Kissing

03.12.2019

Besinnliche Klänge in Kissing für den guten Zweck

Im Griff hat Dirigentin Marina Osipova den Liederkranz Mering beim Benefizkonzert in Kissing.
Bild: Manuela Rieger

 Viel Applaus gab es vom Publikum für die Musiker und Sänger beim Benefizkonzert in der Kirche St. Stephan.

Zum Benefizkonzert in der Kissinger Altort-Kirche kamen so viele Besucher, dass die Sitzgelegenheiten nicht ausreichten. Pfarrer Alfredo Quintero begrüßte die vielen Gäste und dankte den Mitwirkenden für ihr Engagement. Selbst viele Kinder, die im Gotteshaus den Musizierenden lauschten, waren dabei und verfolgten das Geschehen kurz vor dem Altar. Susanne Schneider führte zusammen mit ihrer Kollegin Ilse Metzger durch das Programm und hofften auf einen vollen Spendenkorb.

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Die katholische Pfarrei in Kissing hatte zu diesem Benefizkonzert zum 1. Advent geladen und sich dazu den Liederkranz aus Mering und den Musikverein Obergriesbach ins Boot geholt und die Qualität der Musizierenden garantierte den Publikumserfolg.

Unter Leitung ihrer Dirigenten Marina Osipova (Liederkranz) und Josef Rast (Orchester) beeindruckten die Interpreten sowohl vokal als auch instrumental mit sauberer Intonation und klangsinnlichem Wohllaut ihrer Vorträge.

Besinnliche Klänge in Kissing für den guten Zweck

Schon bei der Wiedergabe der traditionellen Volksweisen „Maria durch den Dornwald ging“ und „Little Drummer Boy“ war innere Beteiligung zu spüren. Gesungen haben die Kirchenpatzen Kissing, die ihre Premiere in St. Stephan gaben, der Drummer Boy war Simon Lenz.

Besinnliches auf hohem Niveau für die Kissinger

Schottische Hochlandimpressionen und eine Russian Christmas war vom Musikverein Obergriesbach unter dem Dirigat von Josef Rast zu hören. Alle Register waren gefordert und manch ein Solist tat sich hervor. Der von Dirigentin Marina Osipova vorzüglich präparierte Liederkranz sang vier Lieder mit ausgefeilter Vortragpräzision, stimmliche Noblesse und gut austarierter Technik, zunächst „Weihnachten“ und einem herrlichen Adventsjodler. Ein Cellostück von Eva Reinsch zusammen mit ihrem Mann, dem Organisten Tobias, klang von der Empore herab und später noch ein Wiegenlied von Edvard Grieg mit der Klarinettistin Johanna Weinfurter und Tobias Reinsch später noch von dem Organisten eine Pastorelle von J. S. Bach. Alle Protagnoisten boten Besinnliches auf hohem Niveau.

Besorgt meldeten die Engel dem Schöpfer, dass die Menschen fast gänzlich aufgehört hätten zu beten. Daraufhin beschloss der himmlische Rat, die Ursachen durch eine Schar von Engeln untersuchen zu lassen. Die 25. Stunde wurde eingeführt. Die Verwirrung war groß: Herbert Fitzka las diese Adventsgeschichte bevor der Musikverein Obergriesbach Power of Love intonierte und mit den Kirchenspatzen den Abend enden ließ: Abends will ich schlafen gehen. Belohnt wurden die Interpreten des Abends vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus.

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