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Umfrage

27.03.2015

Beste Noten für das Stadtbad

Gäste sind voll des Lobes. Das ändert aber nichts daran, dass der Werksausschuss über eine neue Preisstruktur diskutiert

Es sind Werte, wie man sie sich bei jeder Kundenumfrage wünscht: 66-mal sehr gut, 52-mal gut, kein einziges Mal mittelmäßig, oder schlecht – so beurteilen die Gäste das Friedberger Stadtbad. Die Stadtwerke hatten den Tag der offenen Tür Anfang Februar dazu genützt, ein Stimmungsbild einzufangen. Das Ergebnis der Fragebogenaktion stellte Werkleiter Holger Grünaug jetzt im zuständigen Ausschuss des Stadtrats vor.

„Alle durften umsonst rein und waren milde gestimmt“, kommentierte Grünaug das gute Ergebnis der Umfrage. Allerdings schwang schon auch ein bisschen Stolz mit in seinen Ausführungen: „Wir können damit sehr zufrieden sein, auch wenn es noch Dinge gibt, die man verbessern kann“. Die Ergebnisse:

Sehr gut 54 Stimmen, gut 57, mittelmäßig 7, schlecht 0;

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und familienfreundlich Ja 95, nein 1, verbesserungswürdig 4;

Note eins 85, Note zwei 30, Note drei 1, Note vier 1, Note fünf 1, Note sechs 0; Durchschnitt 1,35;

Note eins 76, Note zwei 30, Note drei 1, Note vier 0, Note fünf 1, Note sechs 0, Durchschnitt 1,32;

Note eins 58, Note zwei 38, Note drei 9, Note vier 2, Note fünf 0, Note sechs 1; Durchschnitt 1,62.

Als Verbesserungsvorschläge wurden unter anderem Rutschen, Frühschwimmen, mehr Familienkabinen, längere Badezeiten ein kleines Bistro und ein stärkerer Strahl in den Duschen geäußert.

Dem Lob der Besucher schlossen sich die Stadträte an. „Wir tun das Richtige und tun es richtig“, sagte Peter Feile ( SPD). Die Besucherwünsche seien allenfalls Hinweise, was man zusätzlich machen könnte. Marion Brülls (Grüne) sprach von einem Erfolgsmodell. Martin Trübenbacher ( CSU) betonte, dass die Umfragewerte durch steigende Besucherzahlen bestätigt würden.

Das auch aus Besuchersicht hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis sprach Bürgermeister Roland Eichmann (SPD) an. Pro Badegast lege die Stadt immerhin zehn Euro drauf. Ob die Preise angesichts eines jährlichen Defizits von 1,2 Millionen Euro länger beibehalten werden, ist offen. Auslöser der Diskussion ist, dass die Umsatzsteuer für den Saunabesuch Mitte des Jahres von sieben auf 19 Prozent steigt. Legt man das auf den Eintritt um, bedeutet es eine Steigerung von zehn auf elf Euro. Eine Entscheidung stellte der Werkausschuss zurück. Bis Mai soll die Werkleitung Modelle von Eintrittspreisen und ihre finanziellen Auswirkungen berechnen. Leo Büchler (CSU) mahnte, die Preise zur rechten Zeit anzupassen: „Wir sind dem ganzen verpflichtet.“

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