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Volksfest in Mering

15.06.2018

Bombenstimmung am ersten Tag

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2 Bilder
Der Spielmannszug eröffnete mein seinem Standkonzert das Meringer Volksfest am Donnerstagabend pünktlich um 18 Uhr.
Bild: Sabine Roth

Zum Auftakt versammelt sich ganz Mering am Marktplatz und zieht ins Festzelt ein.Nach vier Schlägen fließt das Bier in Strömen.

Besser hätte das Wetter zum Start des Volksfestes in Mering gar nicht sein können. Sonne und Wolken wechselten sich bei angenehmen Temperaturen ab, als sich der Markplatz am Donnerstagabend zu füllen begann. Und es floss Freibier in rauen Mengen für die Vereine, die sich vor dem Umzug dort versammelt hatten und gerne in der Schlange standen, bis sie ihren Krug in Händen halten konnten.

Dann wurde mit Freunden, Vereinskollegen oder der Familie zum Auftakt angestoßen. Die traditionellen Veranstalter– die Brauerei Kühbach mit Chef Umberto von Beck-Peccoz, Festwirt Burkhard Greiner, die Stadtsparkasse Mering und der Markt Mering – waren rundum zufrieden. Inzwischen ist das Meringer Volkfest wieder ein Anziehungspunkt für die Menschen aus Nah und Fern geworden.

Bürgermeister Hans-Dieter Kandler freute sich, dass die Familie Grauvogel der Gemeinde den Platz wieder zur Verfügung stellt, sodass Jung und Alt an bewährter Stelle gemeinsam feiern können. Diesmal sogar einen Tag länger, bis am Montagabend das Feuerwerk den krönenden Abschluss bildet.

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Jede Menge Foto vom Volksfest-Auftakt finden Sie hier.

Um Punkt 18 Uhr begannen der Spielmannszug der Feuerwehr, die Kolpingkapelle und die Kapelle der Feuerwehr mit ihrem Standkonzert. Eine halbe Stunde später stellten sich die zahlreichen Gruppen und Vereine zum Umzug auf. Mittendrin das Pferdegespann mit der Familie Beck-Peccoz aus Kühbach und Christina von Grauvogel, die neben dem Kutscher Platz genommen hatten und den Menschen an den Straßen stolz zuwinkten. Wie immer ging es an der Luitpoldstraße vorbei bis zum Volksfestplatz.

Freibier für die Vereine auf dem Marktplatz

Der Chef der Brauerei Kühbach freute sich, das erste Freibier bereits am Marktplatz an die Vereine ausgeben zu dürfen. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler strahlte über das ganze Gesicht, als er bereits am ersten Tag des Volks- und Heimatfestes in Mering so viele Menschen begrüßen durfte, bevor es dann gemeinsam zum Volksfestplatz an der Reifersbrunnerstraße ging. Links und rechts der Straßen standen viele Meringer, die applaudierten und den verschiedenen Gruppen beim Umzug in Richtung Volksfestplatz an der Reifersbrunnerstraße zuwinkten.

Lukas Weiß aus Mering war froh, dass endlich wieder Volksfestzeit ist. Sonst findet dieses ja bereits im Mai statt, heuer ist Mering ein paar Wochen später dran. Weiß kommt jedes Jahr: „Als Meringer ist das Volksfest ein Pflichttermin“, sagt er. Die letzten Jahre war er mit dem TSC Mering beim Umzug mit dabei. Heuer feiert er gemeinsam mit seinen Vereinskollegen und Freunden.

Die Meringerin Claudia Hohlbein kam mit ihrer Freundin zum Marktplatz. Beide traditionsgemäß im wunderschönen Dirndl-Outfit. Mit dem TSC Mering lief sie beim Umzug mit. Danach wollte sie mit ihren Kindern einige Fahrgeschäfte testen und dann ging es ab ins Bierzelt und es wurde gemeinsam gefeiert – wie jedes Jahr.

Bernhard Holzmann aus Mering und Jürgen Zeidler aus Kissing liefen gemeinsam mit der Altortjugend Kissing beim Umzug mit. Danach ging es mit einem klaren Ziel ins Zelt, nämlich feiern bis zum Ende. So oft es geht wollen die beiden Kissinger zum Volksfest kommen. Dass es diesmal erst im Juni ist, finden die beiden sehr gut. Da kämen keine Maifeiertage und Pfingstferien in die Quere.

Nachdem alle Teilnehmer des Umzugs beim Festzelt angekommen waren, kam Leben in die Fahrgeschäfte. Im Zelt wurde derweil schon gefeiert. Die Band Frontal sorgte gleich zu Beginn für beste Stimmung. Bürgermeister Kandler brachte das Kühbacher Bier nach beim vierten Versuch zum Fließen. Das Festzelt füllte sich schnell und zur Musik tanzten die Besucher bald schon auf den Tischen. Zumindest die junge Generation – natürlich alle in Dirndl und Lederhosen.

Alle waren froh, dass die Preise für Getränke und Speisen moderat geblieben sind. Aber auch die familiäre Atmosphäre schätzen die Volksfestbesucher, die nicht nur aus Mering kommen, sondern auch aus Königsbrunn und den umliegenden Gemeinden. Wer Lust hat, soll einfach vorbeischauen. Am Samstag ist ab 13 Uhr Kindernachmittag mit verbilligten Fahrpreisen. Im Festzelt gibt es Limonade zum halben Preis und ein Essen im Angebot. Am Sonntag findet um 10.30 Uhr ein Gottesdienst im Zelt statt und am Montag ist ab 13 Uhr Seniorennachmittag. Um ca. 22 Uhr klingt das Volksfest dann mit dem wunderschönen Feuerwerk aus.

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