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Friedberg

15.06.2009

Brauerei Kühbach schenkt auf dem Volksfest ein

Eine Ära geht auf dem Friedberger Volksfest zu Ende: Statt des seit Jahrzehnten gewohnten Hasenbiers wird heuer erstmals Bier aus der Brauerei Kühbach ausgeschenkt. In nicht öffentlicher Sitzung stimmte jetzt der Stadtrat dem Wechsel zu, der auf eine Initiative von Festwirt Karl Asum zurückgeht. Von Thomas Gossner

Friedberg Eine Ära geht auf dem Friedberger Volksfest zu Ende: Statt des seit Jahrzehnten gewohnten Hasenbiers wird heuer erstmals Bier aus der Brauerei Kühbach ausgeschenkt. In nicht öffentlicher Sitzung stimmte jetzt der Stadtrat dem Wechsel zu, der auf eine Initiative von Festwirt Karl Asum zurückgeht. Der Laimeringer Gastronom, der inzwischen auch die Volksfeste in Mering und Pöttmes bewirtet, gehörte lange zu den größten Abnehmern der Hasenbrauerei. Inzwischen arbeitet er aber eng mit der Brauerei Kühbach zusammen, deren Produkte nun in Friedberg ausgeschenkt werden. Die Belieferung des Volksfests durch ein Unternehmen aus dem Wittelsbacher Land wird im Stadtrat durchweg positiv bewertet.

Neu geordnet hat der Stadtrat auch die Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein, der das Volksfest organisiert. Der Vertrag war im vergangenen Jahr völlig überraschend gekündigt worden - offiziell mit der von SPD und Parteifreien Bürgern gelieferten Begründung, dass die Veranstaltung dringend neu konzipiert werden müsse, um den Fortbestand zu sichern. Eine Rolle im Hintergrund spielte aber der Vorwurf, dass sich der Verkehrsverein im Bürgermeisterwahlkampf zu sehr auf die Seite seines Vizepräsidenten und CSU-Kandidaten Wolfgang Schuß geschlagen habe.

Neuer Vertrag auf fünf Jahre

Die Wahlkampfwogen hätten sich inzwischen wieder gelegt, hieß es jetzt dazu aus dem Stadtrat und dem Verkehrsverein. Dessen neuer Präsident Daniel Götz bestätigt das wiederhergestellte Einvernehmen. Bei einer Klausurtagung hätten sich beide Seiten verständigt. Der neue Vertrag läuft nun sogar fünf statt bisher drei Jahre, um beiden Seiten mehr Planungssicherheit zu geben. Von der seinerzeit als überlebensnotwendig betrachteten Neukonzeption blieb laut 2. Bürgermeister Roland Fuchs (SPD) nur der Wunsch an den Verkehrsverein übrig, sich zusammen mit dem Festwirt Gedanken zu machen, wie verschiedene Bürgergruppen besser in die Veranstaltung integriert, wie die Kinderbetreuung verbessert und vielleicht zusätzliche Attraktionen geschaffen werden können. Die Hoffnungen der Stadt, eine höhere Pacht für den Volksfestplatz zu erlösen, erfüllten sich nicht. Sie liegt weiter bei rund 12 800 Euro. Auch die Vergabe an einen anderen Veranstalter war sehr schnell vom Tisch, nachdem bei Aktionen unserer Zeitung die meisten Besucher am Volksfest nichts auszusetzen hatten. "Wir haben ein super Volksfest", ist Daniel Götz überzeugt. "Aufgefallen

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