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Krankenhaus Aichach

26.11.2018

Briefe und Aktionen – alles für die Geburtshilfe

Bürger und Politiker kämpfen für den Erhalt der Geburtenstation am Krankenhaus Aichach.
Bild: Nicole Simüller

Was Bürger und Politiker alles für den Erhalt der Entbindungsstation in Aichach tun.

Die Schockstarre nach dem Einschlag in der Kreisstadt vor knapp zwei Wochen war kurz. Das Aus für die Geburtshilfestation noch vor ihrer Eröffnung im nagelneuen Aichacher Krankenhaus hat eigentlich sofort für Protest, Verärgerung gesorgt (wir berichteten). Jetzt werden Briefe an Landespolitiker geschrieben, Gespräche geführt und Veranstaltungen organisiert.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml kommt am Montag, 10. Dezember, nach Aichach. Laut dem CSU-Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko werden in einem gemeinsamen Gespräch mit Landrat Klaus Metzger alle Möglichkeiten besprochen, die zu einer Wiederaufnahme der Geburtshilfe am Krankenhaus Aichach führen soll. Das Ministerium will die Kliniken an der Paar beratend unterstützen. Beispielsweise sei die Geburtshilfe am Kreiskrankenhaus Wolfratshausen durch eine Außenstelle des Klinikums Starnberg gesichert worden, so der Abgeordnete. Auch sei ein Mischsystem aus Hauptabteilung und Belegsystem mit den örtlichen Hebammen denkbar.

Die Aichacher SPD plant mehrere Aktionen. Am Freitag, 30. November, und Samstag, 1. Dezember, finden Informationsgespräche im Wintergarten des Café Koch in Aichach statt. Am Freitag stehen als Gesprächspartner Landrat Metzger und Hebamme Pia Petrovic zur Verfügung, am Samstag Bürgermeister Klaus Habermann und Hebamme Christina Steinocher. Seit gestern liegen die Listen für die Geburtenstation bei der Stadt Aichach aus.

Lesen Sie dazu unseren Kommentar: Friedberg darf nichts abseits stehen

Einen ausführlichen Hintergrund zum Thema finden Sie hier: Wird es jetzt eng auf der Friedberger Geburtsstation?

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