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Mering

25.03.2020

Briefwahlunterlagen in Mering sorgen für Verwirrung

Auch in Mering haben die Wähler zwei Stimmen. Die Unterlagen sorgen aber bei manchen für Verwirrung.
Bild: Patrick Pleul, dpa (Symbol)

In der Anleitung ist von einem hellroten Umschlag die Rede. Dieser ist aber von der Marktgemeinde Mering durch einen anderen ersetzt worden.

Bei manchen Wählern in Mering sorgen die Briefwahlunterlagen für die Bürgermeisterstichwahl am Sonntag für Verwirrung. Wilhelm Lang hat sich an unsere Zeitung gewandt und sagt: „Das beigefügte Informationsblatt ist in keiner Weise kompatibel mit den Unterlagen.“

Die Wähler bekommen einen Stimmzettel, einen Wahlschein und zwei Briefumschläge. Der Stimmzettel kommt in ein weißes Kuvert und wird dann zusammen mit dem Wahlschein in den zweiten weißen Umschlag mit einer rosafarbenen Markierung gesteckt. „Sind Stimmzettel im weißen Kuvert und Wahlschein im zweiten Kuvert gelandet und zugeklebt, liest man auf dem Kuvert, dass Wahlschein-Nummer und Stimmbezirk angegeben sein müssen. Das Kuvert ist aber zu. Jetzt fragt man sich, ob man das Kuvert nochmal öffnen soll oder ansonsten der Stimmzettel vielleicht ungültig ist“, sagt Lang.

Wähler in Mering: Papiere stiften Verwirrung

Im seinem Freundeskreis sei durchweg die Meinung geteilt worden, dass die Papiere nicht klar seien und Verwirrung stifteten. „Eine Nachfrage in der Marktgemeinde wurde umfassend damit beantwortet, dass in Corona-Krisenmanagement-Zeiten alles sehr schwierig gewesen sei“, sagt Lang. Auch in Zeiten des Krisenmanagements müssen Wahlunterlagen seiner Meinung nach aber fehlerfrei sein.

Dieser Umschlag ersetzt in Mering den hellroten Wahlumschlag.
Bild: Wilhelm Lang

Bürgermeister Hans-Dieter Kandler erklärt, dass der im Informationsblatt erwähnte hellrote Briefumschlag in Mering durch das Kuvert mit der rosafarbenen Markierung ersetzt worden sei. „In ganz Bayern herrscht ein Mangel an rotem Briefpapier. Daher haben wir frühzeitig die anderen Briefumschläge besorgt, damit jeder rechtzeitig seine Briefwahlunterlagen bekommt“, sagt er. Es sei nicht nötig, außen den Stimmbezirk oder die Wahlscheinnummer anzugeben. Auch ohne Angabe dieser Informationen sei die Stimme gültig.

Bei der Verwaltungsgemeinschaft Mering heißt es, dass zwischenzeitlich alle Wahlberechtigten im Markt mit den erforderlichen Unterlagen versorgt worden seien. Wer noch nichts erhalten hat, soll sich telefonisch bei der Abteilung Bürger & Service unter den Nummern 08233/3801-34 oder -33 melden. Gegebenenfalls können neue Unterlagen persönlich dort abgeholt werden. „Es werden dann die bereits ausgestellten Wahlscheine für ungültig erklärt, sodass der Wähler auch nur einmal die Möglichkeit hat, zu wählen“, heißt es.

Wahlamt in Mering steht für Neuausstellung zur Verfügung

Das Wahlamt stehe bis Freitag, 27. März, 15 Uhr und am Wahlsonntag, 29. März, von 8 bis 15 Uhr für Anfragen und gegebenenfalls Neuausstellung von Briefwahlunterlagen in der Geschäftsstelle im Rathaus, Kirchplatz 4, zur Verfügung.

Zudem sei es für die Gültigkeit von Stimmen wichtig, dass die Wahlbriefe zur Auswertung rechtzeitig, bis spätestens Sonntagabend 18 Uhr, in den Briefkasten am Rathaus eingeworfen oder persönlich übergeben sind. Um 18 Uhr erfolgt die letzte Leerung des Briefkastens.

Wer sie per Post versendet, sollte die Wahlbriefe bis spätestens am Donnerstag vor der letzten Leerung in den Briefkasten einwerfen, damit sie noch rechtzeitig mit den üblichen Laufzeiten in das Postfach der Verwaltungsgemeinschaft gelangen.

Lesen Sie auch die Porträts der Kandidaten für die Stichwahl:

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