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Kommunalpolitik in Friedberg

14.11.2013

Bürger diskutieren über die Zukunft ihrer Stadt

Sollen die Achwiesen dauerhaft Grünfläche bleiben, oder können sie für eine bessere Verbindung zwischen dem Geschäftszentrum unterm Berg und der Friedberger Innenstadt genutzt werden? Auch diese Frage wollen Politiker und Fachleute am Mittwoch bei einer Bürgerwerkstatt diskutieren.

Planungsbüro stellt am Mittwoch die ersten Ideen vor.

Friedberg Wie soll sich Friedberg in der Zukunft entwickeln? Über diese Frage zerbrechen sich Kommunalpolitiker und Stadtplaner immer wieder den Kopf. Neben dem Sachverstand der Experten ist jetzt auch die Meinung der Bürger gefragt, die mit diesen Konzepten leben müssen. Am Mittwoch, 20. November, geht es bei einer Bürgerwerkstatt um Verbesserungen in der Altstadt und den angrenzenden Straßen, um das Gelände des Bauhofs am Bierweg und den Bereich Unterm Berg. Beginn ist um 19 Uhr im Foyer der Stadthalle. „Je mehr Menschen bei dieser Diskussion mitmachen, desto größer werden die Chancen der Umsetzung“, hofft Wolfgang Weise vom Baureferat der Stadt Friedberg.

Auslöser sind die Pläne für den Umbau des Wittelsbacher Schlosses, den die Regierung von Schwaben mit 1,1 Millionen Euro aus der Städtebauförderung bezuschusst. Allerdings verlangt die Regierung dafür ein „Integriertes Städtebauliches Konzept“, mit dem das Planungsbüro UmbauStadt beauftragt wurde. Auf der Grundlage bestehender Studien und neuer Ideen soll so eine Handlungsanleitung entwickelt werden, die über die Straßenzüge der eigentlichen Innenstadt hinausreicht.

Bereits im Oktober traf sich eine Lenkungsgruppe mit Ulrich Wiehler vom Büro UmbauStadt. Ihr gehören neben den Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Rockelmann (SPD/Parteifreie Bürger), Thomas Kleist (CSU). Johannes Hatzold (FW) und Claudia Eser-Schuberth noch 2. Bürgermeister Roland Fuchs, Stadtrat Martin Trübenbacher, Baureferent Carlo Haupt, Petra Gerber vom Aktiv-Ring, Verena Höhberger von der Architektenrunde und Matthias Amann von der Regierung von Schwaben an.

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In der Lenkungsgruppe stellte Wiehler seine ersten Erkenntnisse vor, die er am kommenden Mittwoch mit den Friedbergerinnen und Friedbergern diskutieren will. Themen sind unter anderem:

Wie lebenswert und besucherfreundlich ist die Altstadt heute?

Wie vertragen sich Wohnen und Geschäftsnutzung zwischen Äußerer Ludwigstraße und Bahnhof?

Können die Achwiesen als Verbindung genutzt werden, um Kunden der Firma Segmüller in die Innenstadt zu holen?

Im Januar soll es eine weitere Bürgerwerkstatt speziell für Friedberg-West geben. Die Ergebnisse dieser Veranstaltungen werden dann im Frühjahr bei einem Bürgerforum zur Diskussion gestellt und abschließend im Stadtrat behandelt.

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