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Friedberger Altstadtfest

21.07.2019

Bürgermeister zieht im "Ratsch am Marienplatz" Bilanz

Am letzten Tag der Friedberger Zeit 2019 zieht Bürgermeister Roland Eichmann im "Ratsch am Marienplatz" Bilanz.
Video: Alexandra Sieber

Im "Ratsch am Marienplatz" zieht Bürgermeister Roland Eichmann eine Bilanz der Friedberger Zeit. Das Engagement der Menschen hat ihn beeindruckt.

Zum letzten Mal bei der Friedberger Zeit 2019 begrüßt Tom Trilges von der Friedberger Allgemeinen einen Akteur des Altstadtfestes beim "Ratsch am Marienplatz". Friedbergs Bürgermeister Roland Eichmann zieht eine herausragende Bilanz und zeigt sich tief beeindruckt von dem, was die Bürger der Stadt in den vergangenen Tagen geleistet haben.

Herr Eichmann, kurz und knapp: Wie war die Friedberger Zeit 2019 aus Ihrer Sicht?

Roland Eichmann: Sensationell. Das Wetter hat perfekt mitgespielt, es war auch nicht zu heiß. Dann haben die Leute nachmittags noch keine Lust, essen weniger und trinken eher Wasser als Bier. Aber es war diesmal richtig gut, die Wirte sind sehr zufrieden und die anderen Standbetreiber auch. Die Friedberger Zeit 2019 ist rundum gelungen.

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Wie zufrieden sind sie mit den Besucherzahlen?

Eichmann: Wir hatten ja bis zu 150.000 Besucher angepeilt. Diese Marke werden wir deutlich übertreffen, ein richtig tolles Ergebnis.

Gab es bei diesem Altstadtfest ein persönliches Highlight für Sie?

Eichmann: Das waren für mich ganz klar die Leute und ihre Stimmung. Ich habe es zwar schon mehrfach mitgemacht hier, aber die Menschen waren noch einmal befreiter und entspannter, egal ob beim Essen, einem gemütlichen Bier oder beim Schlendern mit der Familie über die Festzone. Die Leute wirkten sehr ruhig, das war schön zu sehen. Daneben hatten wir natürlich auch wieder etliche Programm-Highlights, da haben wir glaube ich erneut Fortschritte gemacht. Toll ist auch, dass die junge Generation begeistert und gewandet dabei ist, der Generationswechsel scheint bei der Friedberger Zeit zu gelingen.

Was bedeutet Ihnen der letzte Abend mit dem Fackelumzug zum Schluss?

Eichmann: Das ist schon sehr emotional. Diejenigen, die hier zehn Tage voll im Einsatz waren, finden es natürlich auch traurig, sind aber irgendwie auch froh, es geschafft zu haben. Man darf nicht unterschätzen, was das alles für ein Kraftakt ist. Respekt, wie diese Menschen das schaffen, vor allem auch die Wirte. Insofern ist es gut, dass nach zehn Tagen dann auch Feierabend ist und wir alle durchschnaufen können. Danach beginnt die Vorfreude auf das Altstadtfest in drei Jahren. Trotzdem: Wenn man da oben auf der Tribüne steht und die Abschlussrede spricht, da kommen die Emotionen. Nicht umsonst vergießen auch gestandene Männer immer wieder ein paar Tränen am Ende der Friedberger Zeit. Du merkst da, dass die Menschen mit dem Herzen dabei sind.

Also freuen wir uns doch schon mal langsam auf das nächste Altstadtfest...

Eichmann: Das werden wir auf jeden Fall tun und auch das nächste Mal wird sicher wieder Freude machen. Gutes Wetter haben wir ja sowieso, da haben wir einen guten Deal mit Petrus. Und Sie, Herr Trilges, sollten sich darauf einstellen, dass es für Sie dann feuchter wird als heuer...

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