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Engagiert in Friedberg

09.05.2014

Bürgernetz macht jetzt Programm

Helfer, Unterstützer und Organisatoren freuen sich, dass das Bürgernetz Friedberg inzwischen einiges vorzuweisen kann. Hinten von links: Alfred Hoschek, Traute Dreher, Andreas Reimann, Hannelore Hoffmann, Petra Krehan, Marianne Dumke und Daniel Pain. Vorne von links: Thomas Treffler, Renate von Külmer, Hannes Proeller und Klaus Lohmann.
Bild: Andreas Schmidt

Das ausgeweitete Angebot ist künftig regelmäßig zu haben. Halbtagskraft unterstützt Ehrenamtliche

Von Andreas Schmidt

Friedberg Volkstümliche Lieder werden künftig einmal im Monat montags aus dem Friedberger Caritas-Sozialzentrum erklingen. Dass die sonst in Ottmaring beheimateten Montagssänger die Sangeslust zusätzlich in Friedberg wecken wollen, hängt mit dem Bürgernetz Friedberg zusammen. Das hat seit seinem Start im Vorjahr viele Kontakte geknüpft. Somit war mithilfe des Musikvereins Dasing schnell ein Akkordeonspieler gefunden, der den Friedberger Montagssängern zunächst gefehlt hatte. Jetzt sind die Montagssänger mit drin in dem erstmals erscheinenden Veranstaltungsprogramm. Von Mai bis August soll es dank bürgerschaftlichen Engagements den Teilnehmern „Sonnenstunden“ bescheren. Fortsetzungen gibt es im Vier-Monats-Rhythmus.

Möglich machen dies und noch mehr die ehrenamtlichen Helfer des Bürgernetzes. Sie sind froh darüber, dass Sozialpädagoge Daniel Pain sie seit Februar bei der Organisation als hauptamtliche Kraft unterstützt. Der 33-jährige Augsburger war zuvor in der beruflichen Bildungsarbeit bei Kolping tätig. Die Halbtagsstelle beim Bürgernetz ermöglicht es Pain, seinen eineinhalbjährigen Sohn zu betreuen.

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Die Alfred-Hoschek-Stiftung als Bürgernetz-Förderer (AHo-Stiftung) übernimmt die Personalkosten. Stadtratsmitglied Thomas Treffler geht als eine der Kontaktpersonen zur Politik davon aus, dass auch der neue Stadtrat das Ehrenamtlichen-Netzwerk mit einem Sachkostenzuschuss von jährlich 12000 Euro unterstützt. „Gut angelegtes Geld“, sagt Andreas Reimann, Geschäftsführer des Caritasverbandes Aichach-Friedberg. Dieser tritt als Träger für das Bürgernetz auf. Reimann findet es erstaunlich, wie viel sich da getan hat.

Ein Beispiel dafür ist das im Februar gestartete Bürgernetz-Café. Renate von Külmer vom Team freut sich: „Das Positive ist das Menschliche. Es ist wie eine kleine Familie.“ Ein Teilnehmer hat schon sein Hobby Mineralien vorgestellt. Ganz im Sinne des Bürgernetzes ist es, dass die Beteiligten eigene Vorlieben und Fähigkeiten mit einbringen. Hannelore Hoffmann tut dies als frühere Lehrerin. Sie bringt Analphabeten unter den Asylbewerbern Deutsch, Lesen und Schreiben bei.

Mit dem Programm weitet das Bürgernetz sein Angebot auch aus auf die Bereiche Kunst, Sport und Ausflüge. Damit will man Vereinen aber keine Konkurrenz machen. Ziel sei es vor allem, Menschen zusammenzubringen und Orte des Austauschs zu schaffen. Darüber ist man sich beim Bürgernetz einig. Auch untereinander sollen die Engagierten in Kontakt bleiben. So gibt es künftig einen Ehrenamtlichen-Stammtisch, um sich auszutauschen.

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