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27.02.2018

CSU nominiert Tomas Zinnecker

Tomas Zinnecker und Stefanie Kopold-Keis sollen für die Landkreis-CSU in den Bezirkstag einziehen.
Bild: Brigitte Glas

Aindlinger Bürgermeister soll als Nachfolger von Sissi Veit–Wiedemann in den Bezirkstag. Als Listenkandidatin bewirbt sich Stefanie Kopold-Keis.

Tomas Zinnecker und Stefanie Kopold-Keis sollen für die Landkreis-CSU in den Bezirkstag einziehen. Die Delegierten folgten dem Vorschlag des Kreisvorstandes und wählten bei ihrer Versammlung in Dasing Zinnecker als Direktkandidat und Kopold-Keis als Listenkandidatin.

Tomas Zinnecker verfügt über eine langjährige kommunalpolitische Erfahrung. Er ist seit 2002 Bürgermeister der Gemeinde Aindling und seit 2008 Kreisrat und stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender. Von Beruf ist Zinnecker Rechtsanwalt. 15 Jahre hatte er eine Kanzlei in Mering. „Die Kandidatur kommt für mich überraschend“, gab Zinnecker zu, aber er werde die Herausforderung annehmen.

Die Zeit für ein Bezirkstagsmandat könne er aufbringen, da er zur nächsten Bürgermeisterwahl nicht mehr antreten werde. Weil er sich aber weiterhin engagieren möchte, wolle er sich in die neuen Themen einarbeiten und seine ganze Kraft dafür einsetzen. Der Direktkandidat ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Von 130 Delegierten stimmten 122 für Zinnecker, vier stimmten mit nein und vier Stimmen waren ungültig.

Als Listenkandidatin hatte der Kreisvorstand Stefanie Kopold-Keis vorgeschlagen. Man kennt sie im Wittelsbacher Land durch ihre Tätigkeit als Kreisbäuerin. Nach fünf Jahren hatte sie das Amt abgegeben und ist seit einem Jahr stellvertretende Kreisbäuerin. Zudem ist sie seit 2014 Kreisrätin. Sie betreibt mit ihrer Familie einen Ackerbaubetrieb in Pöttmes. Daneben ist sie Fachlehrerin am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Wertingen. Stefanie Kopold-Keis ist 45 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Per Akklamation wurde sie ohne Gegenstimme gewählt. Weder für Zinnecker, noch für Kopold-Keis hatte es Gegenkandidaten gegeben. Die bisherige Bezirksrätin Sissi Veit-Wiedemann will aus privaten Gründen nicht mehr antreten.

Vor der Wahl hatten Sissi Veit-Wiedemann, Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, CAB-Verwaltungsleiter Herbert Kratzer und die Leiterin der Aichacher Tagesstätte für psychische Gesundheit die Aufgaben des Bezirks und die Situation von Behinderten und psychisch Kranken erläutert mit dem Fazit, dass es noch viel zu tun gebe.

Der Bezirk Schwaben ist der Träger der überörtlichen Sozialhilfe. Er hilft, wo die eigenen Mittel von behinderten Menschen zur Bewältigung des Alltags nicht mehr ausreichen. Im Bereich Gesundheit ist er für psychische Krankheiten und Suchtkrankheiten zuständig. Die anderen Arbeitsbereiche sind Kultur- und Heimatpflege, Jugend und Bildung, Natur und Umwelt, Europa.

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