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Catering-Chaos: Verantwortung nicht abschieben

Sabine Roth
Kommentar Von Sabine Roth
09.02.2020

Plus Schon wieder Catering-Probleme beim Margeritenball in Friedberg. Unsere Mitarbeiterin Sabine Roth war vor Ort. Ihr Kommentar: So geht es nicht!

Dass die Max-Kreitmayr-Halle für Caterer eine Herausforderung darstellt, ist bekannt. Wenn Gäste lange warten müssen, sorgt das für Unmut. Schon in den vergangenen zwei Jahren wurde das immer wieder zum Problem.

Inzwischen können Veranstalter den Caterer selbst aussuchen – zuvor hatte es eine Bindung an das im Gebäude ansässige Lokal gegeben. Der BRK traf seine Wahl nach bestem Wissen und Gewissen. Fünf Besichtigungstermine vor Ort und zahlreiche Gespräche mit dem Culinaria Partyservice sollten ausreichen, könnte man denken. Dass der Caterer trotzdem maßlos überfordert war, stellte man erst bei der Veranstaltung fest. Wenn dann auch noch die Qualität des Essens schlecht ist, verstärkt das den Ärger.

Über 500 Gäste feierten beim Margeritenball des Roten Kreuzes in Friedberg.
41 Bilder
Das war der Margeritenball 2020 in Friedberg
Bild: Sabine Roth

Gäste erwarten bei einer solchen Party keine Höchstleistungen, aber die Qualität sollte passen und das Essen schön angerichtet sein. Das Auge isst schließlich mit. Für einen Ball dieser Größenordnung gehört sich das. Andere Caterer zeigen, dass es gehen kann. Es bedarf einer guten Vorbereitung, genügend Kapazitäten, guten Personals und unternehmerischen Geschicks. Ein Caterer, der einen solchen Auftrag annimmt, sollte ihn auch stemmen können – und nicht die Verantwortung auf die Gäste abschieben.

Lesen Sie den Bericht: Margeritenball: Schon wieder versagt das Catering

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